Die Wildtierwarte hat sich ganz der Ausbildung angehender Jägerinnen und Jäger verschrieben. In diesem Kontext steht auch der Jagdlehrpfad, der der letzten Vorbereitung und Standortbestimmung für die Jagdschüler dient, die im Juni an der theoretischen Jagdprüfung teilnehmen werden.

Der Tag begann am frühen Morgen mit einem musikalischen Willkommensgruss durch die anwesenden Jagdhornbläser aus der Bläsergruppe Distellaub und der anschliessenden Begrüssung durch Schulleiter Edgar Jacobi. Dieser konnte neben den Jagdschülerinnen und Jagdschülern auch zahlreiche Gäste aus verschiedenen Jagdorganisationen und Jagdvereinen, der kantonalen Jagdverwaltung, der Jagdprüfungskommission sowie dem Stiftungsrat der Schweizerischen Wildtierwarte willkommen heissen.

Fundierte Prüfungsvorbereitung

Nach diesem Teil galt es für die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich Fragen in den Bereichen Jagdgebrauchsgegenstände, Jagdhunde, Tierpräparate, Trophäen sowie Pflanzen-, Waffen- und Wildkunde im Selbststudium zu beantworten. Insgesamt stehen in der Wildtierwarte gegen 400 jagdliche Gegenstände zur Verfügung, aus welchen sich rund 700 Fragen ergeben. Die Ergebnisse wurden anschliessend kontrolliert. Für die angehenden Prüfungskandidaten eine einmalige Gelegenheit zur umfassenden Repetition des bereits Erlernten.

Generalversammlung des Vereins

Gleichzeitig mit dem Jagdlehrpfad fand auch die Generalversammlung des Vereins «Freunde der Stiftung Schweizerische Wildtierwarte» statt. Der Verein bezweckt, die Stiftung Schweizerische Wildtierwarte in Niedergösgen und deren Bestrebungen zugunsten der jagdkundlichen Forschung, der jagdlichen Aus- und Weiterbildung, einer nachhaltigen Jagd sowie der Wildtiere in jeder Hinsicht zu fördern.

Nach der Generalversammlung offerierte der Verein einen Apéro sowie ein Mittagessen für alle Teilnehmenden des Jagdlehrpfades 2018. Der Tag klang mit jagdlichen Klängen der Bläsergruppen und interessanten Gesprächen langsam aus.