Gemeinderat

In Trimbach steht das «Fest der Zukunft» steht bevor

2021 wird gefeiert.

2021 wird gefeiert.

Nächstes Jahr feiert Trimbach die 777 Jahre seit der ersten Erwähnung. Die Vorbereitungen sind angelaufen.

Trimbach konnte bereits 2019 eine runde Jahreszahl feiern. Seine erste urkundliche Erwähnung am 18. Oktober 1244 jährte sich zum 775. Mal. Schon damals kündigte Gemeindepräsident Martin Bühler an, man wolle auch die «Schnapszahl» 777 feierlich begehen. Nun wird es konkret. An seiner Sitzung vom letzten Dienstag bewilligte der Trimbacher Gemeinderat einstimmig das Konzept und einen Kredit von 50000 Franken. Martin Bühler umriss grob die geplanten Aktivitäten. Anders als im Vorjahr, wo die Geschichte und die Vergangenheit im Fokus standen, soll 2021 ein Blick nach vorne geworfen werden.

In einer interaktiven Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche und Hoffnungen anbringen. Vier Räume sind den Themen Wohnen und Umwelt, Arbeit und Bildung, Familie und Freizeit sowie Gesellschaft und Politik gewidmet. Durch die Auswertung der Inputs der Schulkinder und Erwachsenen im fünften Raum soll ein «Horoskop» entstehen, ein Zukunftsbild, wie Trimbach in zwei Jahrzehnten aussehen soll. Diese Visionen sollen auch in die Politik einfliessen. In die Zukunft weist auch der Baum, der am Festtag gepflanzt wird. Selbstverständlich soll auch der gemütliche Teil mit Dorffest samt Musik und Bewirtung nicht zu kurz kommen. Das Ganze wird am letzten Oktoberwochenende 2021 über die Bühne gehen.

Ebenso einstimmig verabschiedete der Gemeinderat das Konzept und den Vertrag über den Zusammenschluss der beiden Feuerwehren Unterer Hauenstein und Winznau. In der Regionalen Feuerwehr Unterer Hauenstein (RFUH) bilden bereits die Gemeinden Trimbach und Hauenstein-Ifenthal eine Gemeinschaft. Wie Hauptmann Raphael Renggli, der Kommandant der RFUH, ausführte, ist es nicht leicht, Nachwuchs für Führungsfunktionen und mittlere Kader zu finden. Zudem sind in den eher kleinen Gemeinden weniger Personen bei einem Tagesalarm verfügbar. Nach einer Fusion wird die Basis breiter, hingegen soll die lokale Verankerung bestehen bleiben, um die wertvollen Ortskenntnisse zu bewahren. Den endgültigen Entscheid wird die Gemeindeversammlung treffen.

Betrag für Kinderbetreuung wird reduziert

Unbestritten war desgleichen, den bisherigen Kredit für die finanzielle Unterstützung der Kinderbetreuung von jährlich 45000 Franken auf 15000 zu reduzieren. Aus diesem Kredit können Betreuungsgutscheine bezogen werden. Profitieren sollen vor allem die mittleren Einkommen, welche nicht schon über die Sozialhilfe unterstützt werden. Wie die Erfahrung zeigt, wird die in der Pilotphase vorgesehene Summe nicht ausgeschöpft.

Nur mehrheitlich bei einer Enthaltung fand der Antrag der Werk- und Umweltkommission (WUK) die Gnade der fünfköpfigen Gemeindeexekutive. Die WUK hatte beantragt, einen Nachtragskredit für den Kauf eines neuen Kommunalfahrzeugs des Werkhofs von 190000 Franken freizugeben. Es handelt sich um einen Rahmenkredit, da die Offerten erst noch eingeholt werden müssen.

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