In Lostorf bleibt Gemeindepräsident Thomas A. Müller (CVP, 53) für eine zweite Amtsperiode im Sattel, das gleiche gilt für den Winznauer Gemeindepräsidenten Daniel Gubler (CVP, 56). Das steht fest, nachdem in beiden Gemeinden gestern um 17 Uhr die Anmeldefrist für die Gemeindepräsidentenwahl abgelaufen ist. In Lostorf und in Winznau sieht die Gemeindeordnung vor, dass der Urnengang entfällt, wenn nur ein Kandidat angemeldet ist. Thomas A. Müller und Daniel Gubler gelten damit als in stiller Wahl gewählt.

Neue Gemeindevizepräsidentin in Lostorf ist Gemeinderätin Marianne Peier-Hunziker (FDP, 56). Sie ersetzt in diesem Amt Corinne Saner (FDP). Marianne Peier war einzige Kandidatin und ist ebenfalls in stiller Wahl gewählt.

Dreimal je ein Kandidat

In Gretzenbach, Starrkirch-Wil und Stüsslingen findet die Urnenwahl am 2. Juli statt, obwohl bis zum Ablauf der Frist gestern Montag nur je ein Kandidat gemeldet wurde. In diesen Gemeinden sieht die Gemeindeordnung im 1. Wahlgang keine stille Wahl für das Gemeindepräsidium vor.

In Gretzenbach kandidiert der seit 2009 amtierende Präsident Daniel Cartier (FDP, 51) für eine dritte Amtsperiode. Ebenfalls an der Urne zu wählen ist in Gretzenbach der bisherige Gemeindevizepräsident Walter Schärer (Fokus Gretzenbach, 63).

In Starrkirch-Wil stellt sich Gemeinderat Christian Bachofner (FDP, 49) zur Wahl als Nachfolger des nach 12 Jahren abtretenden Gemeindepräsidenten Daniel Thommen (SP).

In Stüsslingen ist Gemeinderat Georges Gehriger (FDP, 47) neuer Kandidat fürs Gemeindepräsidium. Er soll die Nachfolge des parteilosen Marco Wyss antreten, der das Amt nach 4 Jahren abgibt, aber Gemeinderat bleibt. Anders als der Präsident wird Vizepräsident Dominik Frauchiger (FDP, 32, bisher) in stiller Wahl bestätigt.