Militärunfall Trimbach

In der vierten RS-Woche: Rekrut schiesst sich mit Pistole in den Unterschenkel

Rekrut schiesst sich selbst ins Bein

Rekrut schiesst sich selbst ins Bein

Passiert ist es bei einer Schiessausbildung in Trimbach. Der Rekrut wollte sich die Pistole ins Holster stecken, dabei schoss er sich in den Unterschenkel.

Auf dem Schiessplatz in Trimbach kam es am Dienstag zu einem Militärunfall. Bei einer Kurzdistanzschussübung schoss sich ein Rekrut ins Bein. Der angehende Grenadier-Militärpolizist überstand den Unfall mit relativ glimpflichen Folgen.

Der Schuss löste sich gemäss Polizei, als der Rekrut die Pistole ins Holster zurücksteckte. «Die Gefahr ist gross, dass man den Finger beim zurücklegen ins Holster noch den Finger am Abdruck hat und den Schuss auslöst», sagt Rino Gasser von der Shooting Academy Schinznach Dorf.

Der Rekrut schoss sich durch den Unterschenkel und hatte grosses Glück: Bereits am Donnerstag konnte er das Spital verlassen, worauf er in die militärischen Krankenabteilung verlegt wurde. Bereits am Wochenende konnte er nach Hause reisen.

Dass Rekruten nach wenigen Wochen bereits mit Waffen schiessen ist üblich. Wie es auf dem Schiessplatz Spittelberg genau zum Unfall kam, untersucht nun die Militärjustiz.

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