Wie schon an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 angekündigt, konnte aufgrund der erst im Oktober 2017 begonnenen Legislatur noch kein definitiver Finanzplan 2018 – 2022 zur Kenntnis gebracht werden. Gemeindepräsident Martin Bühler wies an der Gemeindeversammlung darauf hin, dass ein Investitionsstau von gut 30 Millionen Franken erreicht sei. Nun gelte es, Prioritäten zu setzen und eine Strategie für die nächsten Jahre zu erarbeiten.

Der Gemeinderat beschloss an seiner Sitzung vom 12. Dezember, vier Arbeitsgruppen (Schule, Werkhof und Sportanlagen, Organisation und Dienstleistungen, Standortförderung) dazu zu bilden. Die Gemeindeversammlung wird im kommenden Juni eingehend informiert.
Trimbach wächst. Der Zuzug von vielen Familien mit Kindern ist für Trimbachs Schulen eine Herausforderung. Die Arbeitsgruppe Schule entwirft die Strategie für den knapper werdenden Schulraum. Darin vertreten sind nebst drei Gemeinderäten auch Schulleitung und Bauverwaltung.

Eine weitere Arbeitsgruppe, die sich aus zwei Gemeinderäten und Vertretern aus Verwaltung und Vereinen zusammensetzt, prüft die Synergien des Werkhofs und der Sportanlagen.
Die Arbeitsgruppe Organisation & Dienstleistungen um den Gemeindepräsidenten, die Ressortleiterin Finanzen und den Finanzverwalter unterzieht Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde einer vertieften Analyse. Eine Steuererhöhung kommt für keinen der amtierenden Gemeinderäte in Frage.

Imagepflege für das Dorf

Die Arbeitsgruppe Standortförderung entwickelt ein Konzept, um die Ausstrahlung von Trimbach zu verbessern. Weiter hat der Gemeinderat die Kommission, welche die Erschaffung des räumlichen Leitbildes begleitet hat, eingesetzt, um die Komplettrevision der Ortsplanung zu erarbeiten. (cm)