Die Interessengemeinschaft Eltern und Erzieher Lostorf (IGEEL) hat ein Gesuch um Errichtung einer zweiten Spielgruppe im Pavillon an der Sportplatzstrasse eingereicht. Trotz Aufruf und Umfrage konnte die IGEEL bisher keine geeignete Örtlichkeit finden.

Nach Abklärung und Rücksprache mit der Schule ist der rechte Raum im Pavillon nach wie vor nur wenig ausgelastet und eignet sich für eine Spielgruppe grundsätzlich gut.

Der Raum wird für die wenigen im Jahr stattfindenden Sportanlässe trotzdem auch künftig zur Verfügung stehen.

Die neue Spielgruppe soll Anfang Schuljahr 2016/2017 starten, also Mitte August. Der Gemeinderat schloss mit der IGEEL eine Nutzungsvereinbarung mit verschiedenen Auflagen ab. So wird zum Beispiel der Raum im Pavillon nur befristet auf ein Jahr zur Verfügung gestellt.

Sofern das Bedürfnis einer zweiten Spielgruppe auf Dauer vorhanden ist, wurde der IGEEL empfohlen, während der Versuchsphase nach anderen Räumlichkeiten Ausschau zu halten. Am Ende des Schuljahres 2016/2017 muss zudem eine Auswertung über die Belegungstage und die Anzahl Kinder unterbreitet werden.

Neue Ausrüstung für den Zivilschutz

Schweizweit stellt der Zivilschutz auf eine neue persönliche Ausrüstung um. Die ehemalige Zivilschutzregion Süd (Schönenwerd und Umgebung) hat noch vor dem Zusammenschluss der beiden Regionen eine Teilumrüstung vorgenommen.

Die Zivilschutzdienstleistenden aus der ehemaligen Zivilschutzregion Mittelgösgen tragen nach wie vor das alte Gewand. Der Gemeinderat Lostorf hat beschlossen, den Auftritt der Regionalen Zivilschutzorganisation Niederamt zu vereinheitlichen und dementsprechend für alle Angehörigen des Zivilschutzes eine neue persönliche Ausrüstung anzuschaffen.

Der Investitionsbedarf für die ganze Region beläuft sich auf 163 908 Franken, wobei der Anteil von Lostorf 28 572 Franken beträgt. Die Finanzierung der persönlichen Ausrüstung kann jede Gemeinde vollumfänglich aus dem Fonds der Ersatzbeiträge finanzieren. Damit wird das ordentliche Budget der Gemeinden beziehungsweise der Regionalen Zivilschutzorganisation Niederamt nicht belastet.

Es erfolgt eine Heimabgabe der Ausrüstung. Die Angehörigen des Zivilschutzes sind für die persönliche Ausrüstung verantwortlich (inklusive Reinigung). Die Ab-gabe erfolgt in Wiederholungskursen oder auf Einladung. Die Rücknahme der Ausrüstung erfolgt bei Wegzug oder Austritt. Bei unvollständiger Rückgabe oder unsachgemässer Beschädigung werden die Ersatzbeschaffungen in Rechnung gestellt.

Der Gemeinderat hat dem Kreditbegehren für die Beschaffung der persönlichen Ausrüstung einstimmig zugestimmt.

Haftung von Sprayern durchgesetzt

Vier Jugendliche, die im Dezember 2013 das Dorf mit Sprayereien verschmiert haben, wurden strafrechtlich durch die Jugendanwaltschaft verurteilt. Zivilrechtlich konnte aber bisher auch auf dem Verhandlungsweg keine Einigung erzielt werden. Der Gemeinderat hatte deshalb beschlossen, die Schäden gerichtlich geltend zu machen.

Kürzlich hat auf dem Amtsgericht Olten-Gösgen die Schlichtungsverhandlung stattgefunden. Ein Jugendlicher hat seinen Anteil am Gesamtschaden bereits bezahlt. Die übrigen drei Jugendlichen haben ihre Haftung anerkannt und eine Abzahlungsvereinbarung unterzeichnet.

In Kürze

Der Jahresbericht 2015 des Gemeinderates wurde genehmigt. Dieser kann auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen oder auf der Gemeindekanzlei bezogen werden.

Per 30. April 2016 wohnten 3917 Personen in Lostorf (Vorjahresstand: 3899), davon waren 610 Bürger (Vorjahresstand: 618).

Während den Sommerferien geniessen viele Einwohner ihre verdienten Ferien und sind ortsabwesend. Auch das Gemeindepersonal bezieht während dieser Zeit gestaffelt seine Ferien. Aus diesem Grunde werden die Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während den Sommerferien angepasst.