Mehrere Stunden pro Woche übten Jakob Hechler und Nicola Alessandrelli zusammen. Sie tüfteln an einem Roboter aus Lego-Mindstorm-Teilen, den sie so programmieren, sodass er eine Aufgabe möglichst präzise erledigen kann. Mit dem ersten Platz an der Schweizer Meisterschaft der Robotik haben sie sich für die Weltmeisterschaft in Thailand qualifiziert (wir berichteten). Ihr Ziel an der WM: In die Top 15 der rund 90 Teams in ihrer Alterskategorie zu gelangen.

Am Wochenende fanden die beiden Wettkampftage statt. Wolfgang Hechler, Vater von Jakob und Begleiter an der WM, erzählt: «Am ersten Tag haben die Jungs mit 180 Punkten die maximale Punktzahl erreicht. Leider gelang es ihnen nicht, die Zusatzaufgabe zu lösen.» Der zweite Wettkampftag sei ebenfalls erfolgreich verlaufen: 170 Punkte erreichten der 12-jährige Jakob und der 13-jährige Nicola. Und auch die Zusatzaufgabe wurde erfolgreich gemeistert.

«Die Jungs liegen klar im vorderen Drittel»

Ihr Team «League of Robots» liegt nach dem ersten Wettkampftag auf dem 29. Platz von insgesamt 105 teilnehmenden Gruppen. «Das Endresultat steht noch nicht fest. Aber die Jungs liegen klar im vorderen Drittel aller Teilnehmer», sagt Hechler auf Anfrage.

Für die beiden Tüftler sei der Wettbewerb in Thailand ein besonderes Erlebnis gewesen. Hechler: «Sie konnten dank des Aufwands, den sie in den letzten Monaten betrieben hatten, ein herausragendes Ergebnis erzielen.» Die Stimmung während des Wettkampfes sei zwischen den Teilnehmern aus Iran, Pakistan, Russland, Mexiko und Costa Rica stets gut gewesen.

Nun weilen die beiden Schüler mit ihren Familien auf der thailändischen Ferieninsel Ko Samui. Vater Hechler sagt: «Die Jungs sind glücklich und zufrieden, aber auch erschöpft. Drei Tage lang waren sie im Wettkampf und haben von morgens bis abends am Computer gebaut und programmiert.»

Die kommenden Tage würden der Erholung gewidmet. Vier Tage verbringen sie auf Ko Samui am Strand, danach fliegen sie nach einem Tag in Thailands Hauptstadt Bangkok zurück in die Schweiz. Und am Montag müssten die beiden Nachwuchstüftler direkt wieder zur Schule.

Weitere Informationen unter: www.leagueofrobots.space.