«Eine lange, schöne, interessante und spannende Zeit, welche aber auch Kräfte gekostet hat», so beschreibt Meier seine 16 Jahre als Gemeindepräsident und seine insgesamt 28-jährige politische Tätigkeit für die Einwohnergemeinde Däniken.

«Das Präsidium wurde in den letzten Jahren komplexer und anforderungsreicher.» Trotzdem habe er sich in diesem Amt bis heute wohlgefühlt. Meier sieht Däniken für die Zukunft gewappnet, auch wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Gemeinde Däniken nicht zur Ruhe kommen werde.

Speziell erwähnt Meier dabei den immer wieder aufkeimenden Neid, bezüglich der tiefen Steuern in Däniken. «Auch wenn politischer Gegenwind zu spüren ist, dürfen wir uns nicht davon abhalten lassen, unpopuläre Entscheid zu treffen», schreibt Meier bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Industrielandflächen. «Wir dürfen uns nichts gefallen lassen, was unserem Dorf schadet.»

«Dieser Entscheid, nicht mehr anzutreten, passiert nach einem längeren, wohlüberlegten, reiflichen Prozess. Es war für mich ein äusserst schwieriger Entscheid. Wenn man ein Amt gerne ausübt und Freude hat am Politisieren, fällt das Loslassen schwer.» Das gute Zusammenspiel in der Gemeinde hebt Meier in seiner Rücktrittsmitteilung speziell hervor.

Da er ab Sommer 2017 nicht mehr Gemeindepräsident sein wird, werde er wieder vermehrt Freizeit und Ruhe finden. «Zeit, meine Hobbys wieder zu aktivieren. Daran muss ich mich dann zuerst mal gewöhnen.» (phf)