Gemeinnützige Organisation
Coop unterstützt Dargebotene Hand Aargau/Solothurn-Ost mit 10'000 Franken

Die seit 60 Jahren bestehende Organisation will die Chatfunktion «massiv ausbauen»

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Christina Hegi Kunz, Geschäftsleiterin der Dargebotenen Hand (2. von rechts), und Karim Twerenbold, Präsident des Coop-Regionalrats Nordwestschweiz (rechts), bei der Checkübergabe.

Christina Hegi Kunz, Geschäftsleiterin der Dargebotenen Hand (2. von rechts), und Karim Twerenbold, Präsident des Coop-Regionalrats Nordwestschweiz (rechts), bei der Checkübergabe.

zvg/Markus Hässig

Unterstützen und manchmal auch einfach nur zuhören: Seit vielen Jahrzehnten leistet die Dargebotene Hand in der Schweiz einen Beitrag fürs Gemeinwohl und ist bei den niederschwelligen Beratungsangeboten kaum wegzudenken.

Chatberatung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr gefragt

Die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dargebotenen Hand beraten unterstützungsbedürftige Menschen am Telefon 143 und mittlerweile auch schriftlich via E-Mail und im Chat – anonym und rund um die Uhr (der Chat wird von 10 bis 22 Uhr betreut). So auch in der Region Aargau/Solothurn-Ost, in der eine der zwölf regional verankerten Organisationen tätig ist. Gerade die Chatberatung gewinnt in der heutigen Zeit von Smartphones immer mehr an Bedeutung und ist insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr gefragt. Deshalb will die seit 60 Jahren bestehende Dargebotene Hand Aargau/Solothurn-Ost, diesen Bereich massiv ausbauen und ist entsprechend auf zusätzliche Spendenmittel angewiesen.

Diese fliessen unter anderem in die nötigen Aus- und Weiterbildungen der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Dargebotene Hand finanziert sich zu 12,5 Prozent aus Geldern der öffentlichen Hand. Die restlichen Mittel werden durch Spenden erwirtschaftet. Der Regionalrat Nordwestschweiz der Coop Genossenschaft beteiligt sich mit 10'000 Franken am Ausbau der Chatberatung, wie aus einer Medienmitteilung der Coop Genossenschaft hervorgeht. «Diese Spende ist sehr wichtig für uns. Jede Unterstützung unterstreicht die Solidarität mit Menschen in Not», wird Christina Hegi Kunz in der Mitteilung zitiert. Sie ist Geschäftsleiterin der Dargebotenen Hand Aargau/Solothurn-Ost.

Der Präsident des Regionalrates Nordwestschweiz der Coop Genossenschaft, Karim Twerenbold, ergänzt dazu: «Coop ist die emotionale und psychische Gesundheit der Menschen in der Schweiz ein grosses Anliegen.» Mit der Unterstützung des Ausbaus der Chat-Beratung leiste das Unternehmen gerne seinen Beitrag zum Gemeinwohl sowie für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. (mgt/otr)

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