Starrkirch-Wil

Gemeindeversammlung entscheidet über Tempo 30

In Starrkirch-Wil soll im Dezember über Tempo 30 in der Gemeinde entschieden werden. (Archiv)

In Starrkirch-Wil soll im Dezember über Tempo 30 in der Gemeinde entschieden werden. (Archiv)

Der Gemeinderat hat einen Massnahmenplan und eine Kostenschätzung für verschiedene Varianten der Tempo-30-Zone in Auftrag gegeben.

Der Starrkirch-Wiler Gemeinderat hat beschlossen, weitere Grundlagen erarbeiten zu lassen, um einen Entscheid bezüglich Einführung vom Tempo 30, partiell oder generell auf dem ganzen Gemeindegebiet, fällen zu können. Der definitive Entscheid soll jedoch dann durch die Gemeindeversammlung im kommenden Dezember erfolgen.

Im März 2017 wurden in der Gemeinde während einer Woche an verschiedenen Stellen Verkehrserhebungen durchgeführt. Der Gemeinderat hat nun den entsprechenden Bericht zur Kenntnis genommen. Es konnte festgestellt werden, dass sich die gefahrenen Geschwindigkeiten, im Vergleich zur letzten Messung im Jahre 2006, leicht reduziert haben.

Die Auswertungen über das Verkehrsaufkommen nach Tageszeiten zeigen auf, dass vermutlich kein grosser Fremdverkehr (beispielsweise Schleichverkehr während Verkehrsüberlastungen an der Aarauerstrasse) besteht. Das Verkehrsaufkommen ist mehrheitlich auf eigenen Ziel- und Quellverkehr zurückzuführen.

Der Gemeinderat hat nun entschieden, dass der Entscheid über die generelle oder partielle (nur bei einzelnen Strassen) Einführung von Tempo 30 in Starrkirch-Wil durch die Gemeindeversammlung vom Dezember dieses Jahres gefällt werden soll. Zur Vorbereitung einer entsprechenden Vorlage hat der Gemeinderat nun das Oensinger Büro BSB+Partner Ingenieure und Planer damit beauftragt, das im Jahre 2006 erstellte Gutachten zu aktualisieren, einen Massnahmenplan und eine Kostenschätzung zu erstellen. Nachdem diese Unterlagen vorliegen, kann dieses Geschäft an der ordentlichen Budget-Gemeindeversammlung im Dezember 2017 unterbreitet werden.

Friedensrichteramt ist besetzt

Aufgrund der Ausschreibung des neu zu besetzenden Friedensrichteramtes gingen insgesamt sechs Bewerbungen ein, davon deren vier aus der Gemeinde Starrkirch-Wil selber. Der Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, dass aus den vier «dorfinternen» Bewerbungen ein Kandidat für das Friedensrichteramt ausgewählt werden soll, da es bei valablen Kandidaten besser ist, wenn der Friedensrichter aus der Gemeinde selber kommt. Die beiden anderen Bewerberinnen von ausserhalb der Gemeinde erhielten eine Absage.

Zwei dorfinterne Kandidaten haben kurzfristig ihre Bewerbung zurückgezogen. Mit den verbliebenen zwei Kandidaten hat der Gemeinderat Gespräche geführt. In der Folge hat der Gemeinderat Martin Boss, Starrkirch-Wil, als neuen Friedensrichter der Einwohnergemeinde Starrkirch-Wil für die Amtsperiode 2017 bis 2021 (Amtsantritt am 1. August 2017) gewählt.

Sanierung Werkhof-Vorplatz

Der Gemeinderat hat von der Zustandsuntersuchung und Massnahmenempfehlung für den Werkhof-Vorplatz Kenntnis genommen. Dieser Bericht zeigt – wie bereits seit einiger Zeit befürchtet – grosse Mängel auf, die in der darunter liegenden Zivilschutzanlage zu Wassereintritten führt.

Die Behebung dieser Mängel ist gemäss Finanzplan für das Jahr 2018 vorgesehen und es wird mit Kosten bis zu 330 000 Franken gerechnet. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, ein Submissionsverfahren für die Bauingenieurarbeiten (Planung und Begleitung der notwendigen Sanierungsarbeiten) durchzuführen. Es ist geplant, der ordentlichen Budget-Gemeindeversammlung vom Dezember 2017 das notwendige Kreditbegehren für diese Sanierungsarbeiten vorzulegen.

In Kürze

Der Gemeinderat hat einen Kredit von 67 000 Franken für die Belagssanierung der Wartburghofstrasse genehmigt beziehungsweise freigegeben. Im Budget war man noch von Kosten von 105 000 Franken ausgegangen. Die Arbeiten an der Wartburghofstrasse wurden gleichzeitig an die Firma Cellere Bau AG, Olten, vergeben.

Die Lüftungsarbeiten im Rahmen der dritten Etappe der Sanierung der HLS-Anlagen in der Dorfhalle Jurablick wurden zum Betrag von Fr. 76 185.75 an die Firma AKS Klima Service AG, Gunzgen, vergeben.

Der Gemeinderat Starrkirch-Wil hat auf Antrag der Finanz- und Rechnungsprüfungskommission beschlossen, der Gemeindeversammlung zu beantragen, die Firma ROD Treuhandgesellschaft des Schweizerischen Gemeindeverbandes AG, Urtenen-Schönbühl, als Revisionsstelle für die Amtsperiode 2017 bis 2021 zu wählen. Dem Gemeinderat sei ausserdem die Kompetenz zu erteilen, die Revisionstätigkeit der Revisionsstelle nach Bedarf zu definieren.

Für den Ersatz des durch Gebäuderisse beschädigten Bodenbelages im Putzraum der Dorfhalle Jurablick hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 2900 Franken zulasten der Gemeinderechnung 2017 genehmigt.

Der Gemeinderat hat die Ergebnisse der Gemeinderatswahlen vom 21. Mai 2017, unter Vorbehalt eines allfälligen Beschwerdeverfahrens, validiert respektive für gültig erklärt.

Die ordentliche Rechnungs-Gemeindeversammlung findet am Montag, 26. Juni 2017, statt. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung 2016 wird die Gemeindeversammlung noch über die Wahl der Revisionsstelle für die Amtsperiode 2017 bis 2021 zu befinden haben.

Die Gemeindeverwaltung wird während den Sommerferien (10. Juli bis und mit 11. August 2017) reduzierte Öffnungszeiten aufweisen. Sie wird nur jeweils am Morgen, von 8 Uhr bis 12 Uhr, geöffnet sein. Am Nachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen und es wird am Nachmittag auch keinen Telefondienst geben.

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