Lostorf
Gemeinderat wählt Daniel Fluri als neuen Schulleiter

Der Gemeinderat Lostorf hat Daniel Fluri als neuen Schulleiter gewählt. Er ersetzt Hans Schönbucher, der auf Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand tritt. Der Rat hat zudem die Zielsetzungen für die kommenden Jahre genehmigt.

Markus von Däniken
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zvg/hts

Der bisherige Schulleiter Hans Schönbucher hat die Primarschule Lostorf während mehrerer Jahrzehnte massgeblich geprägt und geht nun per 31. Juli 2018 in den verdienten Ruhestand. Auf die Stellenausschreibung haben sich sechs Personen beworben. Der Gemeinderat hat dafür ein vorbereitendes Wahlgremium eingesetzt. Dem Gremium war wichtig, dass der neue Schulleiter über einen pädagogischen Hintergrund und allenfalls auch über Schulleitererfahrung verfügt.

Als neuer Schulleiter wurde Daniel Fluri vorgeschlagen. Er ist verheiratet, hat Familie und wohnt in Lostorf. In Olten und Solothurn hat er das Lehrerseminar (Ausbildung zum Primarlehrer) und später an der Universität Bern die Ausbildung als Sekundarlehrer absolviert. Berufsbegleitend hat er ein Nachdiplomstudium in Informatik erfolgreich abgeschlossen.

Während elf Jahren arbeitete er an einer Schweizer Schule im Ausland, zuerst als Klassenlehrer und später als Abteilungsleiter. Seit 2015 ist er an einer Privatschule als Schulleiter tätig. Die fachlichen und menschlichen Qualifikationen haben den Gemeinderat überzeugt. Der Rat hat Daniel Fluri einstimmig als neuen Schulleiter der Primarschule Lostorf gewählt. Sein Amt wird er am 1. Juli 2017 antreten. Der Rat wünscht Daniel Fluri bereits einen erfolgreichen Start und freut sich auf eine angenehme Zusammenarbeit.

Legislaturprogramm 2017-2021 verabschiedet

In den vergangenen Wochen hat sich der Gemeinderat mit den Themenbereichen auseinandergesetzt, die in der Legislaturperiode 2017 bis 2021 mit einem speziellen Augenmerk begleitet werden sollen. Mit dem Formulieren eines Legislaturprogramms ist die Arbeit des Gemeinderats aber natürlich noch nicht erledigt. Das Umsetzen der einzelnen Aufgaben wird viel Zeit in Anspruch nehmen.

Manche Projekte werden sich durch demokratische Prozesse oder andere Einflüsse verzögern. Andere Projekte können vorgezogen werden. Auch werden zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannte Themenbereiche durch den Gemeinderat bearbeitet werden. Letztlich muss der Gemeinderat laufend eine Art Standortbestimmung vornehmen, damit die Aufgabenerfüllung optimal und den vorhandenen Kapazitäten entsprechend erfolgen kann.

Die Herausforderungen der nächsten Jahre können nur durch ein gemeinsames Engagement von Gemeinde, Gewerbe und Bevölkerung erfolgreich bewältigt werden. Alle gesellschaftlichen Kräfte stehen in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde zu leisten.

Jedes ressortverantwortliche Gemeinderatsmitglied hat die Zielsetzungen mit Massnahmen und Terminen erarbeitet, welche vom Gemeinderat einstimmig genehmigt wurden (siehe Auswahl unten). Das ausführliche Legislaturprogramm 2017-2021 wird demnächst auf der Gemeindehomepage aufgeschaltet.

In Kürze

  • Per 31. Dezember 2018 wohnten 3939 Personen (Vorjahresstand: 3933) in Lostorf, davon sind 608 Bürger (Vorjahresstand: 611).
  • Per 31. Dezember 2017 waren in Lostorf 81 Personen (Vormonat 69) als arbeitslos gemeldet. Diese teilen sich in 42 Frauen und 39 Männer resp. 58 Schweizer und 23 ausländische Staatsangehörige auf.

Legislaturprogramm 2017-2021

Auswahl wichtiger Zielsetzungen

- Bau: Sanierung Hauptstrasse Nord und Mahrenstrasse / Ortsplanungsrevision.

- Bildung: Planung interne Schulevaluation / Abschluss Schulraumerweiterung.

- Kultur und Sport: Erhalt von Angebot, Leistungsumfang und Qualitätsniveau der Gemeindeanlässe.

- Finanzen: Attraktivierung des Bad Lostorf / Steigerung Steuereinnahmen bei juristischen Personen.

- Soziales: Erstellen des neuen Leistungsauftrags für Spitex / Umsetzung Gesamtstrategie «Alter» / Überprüfung Finanzierungsmodell Kindertagesstätte.

- Öffentliche Sicherheit: Sicherstellung Infrastruktur für Feuerwehr / Erstellen von Verhaltensregeln für Benutzer öffentlicher Anlagen.

- Umwelt, Verkehr, Energie: Erstellung Feuerwehr-/Werk- und Entsorgungsgebäude / Förderung des Einsatzes von nachhaltigen Baustoffen.

- Verwaltung: Stärkung Wirtschaftsstandort / Effizienzsteigerung Gemeinderat / Regelung Kompetenzaufteilung zwischen Verwaltung und Gemeinderat.