In Lostorf ist der bisherige Leiter Werkhof, Dimitri Hirt, aus gesundheitlichen Gründen aus den Gemeindediensten ausgetreten. Auf die neu umschriebene Stellenausschreibung als Brunnenmeister/Leiter Werkhof haben sich acht Bewerber gemeldet.

Gesucht wurde ein Kandidat mit möglichst vielseitigen Erfahrungen und Kenntnissen in den Bereichen Wasserversorgung, Installationstechnik, Hydraulik, Mechanik, Steuerungen, Anlagen- und Strassenunterhalt, Gartenbau und Baugewerbe. Gewählt wurde per 1. März 2017 der bisherige Brunnenmeister (60 Prozent), Urs Seiler, welcher neu auch die Funktion des Leiter Werkhof (40 Prozent) übernimmt.

Neue Struktur Werkhof/Bauamt

Durch den gesundheitlich bedingten Ausfall von Dimitri Hirt als Leiter Werkhof und die Wahl von Urs Seiler als Brunnenmeister/Leiter Werkhof war die Neubesetzung eines Bauamtsangestellten erforderlich. Aufgrund der Stellenausschreibung sind insgesamt 28 Bewerbungen eingegangen.

Durch die neue Struktur im Werkhof/Bauamt wurde ein Bewerber mit möglichst vielseitigen Erfahrungen und Kenntnissen in den Bereichen Strassenbau, Anlagenunterhalt und Baugewerbe, aber auch Leitungsbau, Installationstechnik, Hydraulik, Mechanik gesucht. Zudem bestand der Wunsch nach einer Verjüngung des Bauamt-Teams, weil in den nächsten Jahren Pensionierungen anstehen. Der Gemeinderat hat Marc Wagner, wohnhaft in Trimbach, als neuen Bauamtsangestellten gewählt. Er gratuliert Urs Seiler und Marc Wagner zur Wahl.

Ausgehend von Verbesserungen beim Bahn- und Busangebot im Niederamt und vom Mobilitätsplan Olten hat eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe das Busangebot in den Bezirken Olten-Gösgen-Gäu überprüft (wir berichteten). Die Gemeinden konnten zum Buskonzept 2021 Stellung beziehen. Mit der Eröffnung des Eppenbergtunnels sind eingreifende Massnahmen vorgesehen. Schönenwerd soll neu als regionale Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs dienen. Das Busangebot soll einfacher (Merkbarkeit), besser (Taktverdichtungen auf Linien mit starker Nachfrage) und noch stärker auf die Bahnfahrpläne abgestimmt werden. Äusserst schwach nachgefragte Angebote sollen nur noch zu Zeiten angeboten werden, wo eine entsprechende Nachfrage vorhanden ist. Für die Verbesserung des öV-Netzes sind zwei Etappen vorgesehen.

Ab 2019: Bus im ¼-Stunden-Takt

Die Eröffnung des Eppenbergtunnels ist im Dezember 2020 geplant. Dann muss auf dem Bahnnetz zwischen Olten und Aarau mit einer höheren Frequenz gerechnet werden. Auf der Bus-Linie 571 soll bis Lostorf der ¼-Stunden-Takt eingeführt werden. Die Linienführung in Olten (entlang der Aare) soll optimiert werden, damit die Einhaltung der Fahrzeiten in den Stosszeiten möglich ist.

Neu ist die Einführung eines Kleinbusses zwischen Rohr und Mahren (3 Mal täglich von Montag bis Freitag, Linie 518) geplant. Die Linie 517 fährt nur noch zur Kreisschule und bedient Lostorf nicht mehr. Die Haltestelle «Mineralquelle» wird während zwei Jahren nicht mehr bedient.
Ab 2021 wieder bis Mineralquelle

Die Buslinie 571 endet in Lostorf, Haltestelle Dorfplatz (¼-Stunden-Takt). Neu ist eine Buslinie 57X Lostorf Mineralquelle–Schönenwerd Bahnhof (½-Stunden-Takt) vorgesehen.
Mit den geplanten Neuerungen sind aber auch bauliche und verkehrstechnische Konsequenzen verbunden. Die Mehrkosten werden auf rund 16 000 Franken geschätzt.