Trimbach
Gemeinderat genehmigt Assistenzlektionen fürs nächste Schuljahr

Aufgrund hoher Schülerzahlen pro Klasse genehmigte der Gemeinderat Assistenzlektionen für das nächste Schuljahr.

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Blick in eine Schulklasse. (Symbolbild)

Blick in eine Schulklasse. (Symbolbild)

Keystone

Aufgrund von hohen Schülerzahlen pro Klassen reichten die Schulleiter für das nächste Jahr Assistenzlektionen ein. Das bedeutet, dass die Klassen im Unterricht zum Teil in zwei Gruppen aufgeteilt werden kann. Dadurch wird die Betreuung einzelner Schüler sowie die Unterrichtsqualität erhöht.

Nach den Sommerferien werden 69 Kinder schulpflichtig, was eine Klassengrösse von 22 bis 25 Kinder pro Kindergarten zur Folge hat. In den drei 2. Klassen sind 24 bis 25 Kinder, in der Sek-E1a 27 Schüler/innen und in der Sek-E2a 28 Schüler/innen.

Mit der Einführung der Schülerpauschalen müssen die Assistenzlektionen nicht mehr wie bisher beim Kanton beantragt werden, da die Subventionierung bereits in den Schülerpauschalen beinhaltet ist und nicht mehr zusätzlich ausbezahlt wird.

Die Schulleiter bezogen sich in ihren Anträgen auf das bisher geltende Reglement über Assistenzlektionen an der Volksschule und beantragten für den Kindergarten Brückenstrasse sowie für die 2. Klasse je vier Assistenzlektionen, für die Sek-E1a ebenfalls vier und für die Sek-E2a acht Assistenzlektionen. Der Gemeinderat genehmigte alle Anträge.

Protokollführerin bleibt angestellt

Aufgrund der Langzeitvakanz der Verwaltungsleitung und Gemeindeschreiberei wurde Katja Iberg im Januar 2015 mit einem befristeten Pensum von 40 Prozent angestellt, um die wichtigsten Aufgaben für den Gemeinderat zu übernehmen.

Zwischenzeitlich hat sich einiges getan. Per 1. März nahm die neue Verwaltungsleiterin und Gemeindeschreiberin, Chantal Müller, ihre Arbeit auf. Für die Einwohnerkontrolle und die Kanzlei konnte die Vollzeitstelle mit Martina Wuffli ebenfalls besetzt werden.

Da noch zahlreiche Projekte anstehen und einige Prozesse überprüft und optimiert werden müssen, stellt Verwaltungsleiterin und Gemeindeschreiberin Müller dem Gemeinderat den Antrag, Katja Iberg unbefristet mit einem Pensum von 20 Prozent als Protokollführerin anzustellen.

Der Gemeinderat ist durchaus der Meinung, dass es Sinn macht, Katja Iberg weiterhin zu beschäftigen. Er erachtet es aber als sinnvoller, das Pensum von 40 Prozent unverändert stehen lassen und den befristeten Arbeitsvertrag bis Ende Jahr zu verlängern, um die Situation dann neu beurteilen zu können.

Neubau wird ausgeschrieben

Die Eigentümer der Grundstücke GB Trimbach Nr. 1831 und 2842 am Birkenweg beabsichtigen, beim bestehenden Wohnhaus mit Ökonomieteil (erhaltenswertes Kulturobjekt) letzteren durch einen Anbau zu ersetzen und auf dem noch freien Bauland zwei Mehrfamilienhäuser zu realisieren.

Die Baukommission hat das Dossier geprüft und ist der Meinung, dass dieses sehr sorgfältig ausgearbeitet wurde und am Birkenweg eine Überbauung mit guter Wohnqualität entstehen kann, welche sich nahtlos in das bestehende Quartierbild eingliedert. Das Amt für Raumplanung hat die Unterlagen bereits vorgeprüft und sich positiv zum Objekt geäussert.

Die Baukommission gelangte mit dem Antrag an den Gemeinderat, das öffentliche Auflageverfahren einzuleiten. Der Gemeinderat genehmigte den Antrag. Der Raumplanungsbericht sowie der Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften werden während 30 Tagen öffentlich in der Verwaltung aufgelegt. (mgt)

Vernehmlassung

Es steht wieder zur Diskussion, das «Läufelfingerli S9» nicht mehr zu betreiben. Der Kanton Basellandschaft will ab Fahrplan 2018 die Strecke streichen. Die Vernehmlassung des Fahrplans ist noch bis am 19. Juni möglich.

Trimbacher, die das «Läufelfingerli» gerne weiterhin als öffentliches Verkehrsmittel benutzen möchten, werden gebeten, direkt auf der Homepage www.fahrplanentwurf.ch Stellung zu nehmen. Der Gemeindepräsident wird als Vertreter der Gemeinde ebenfalls einen Eintrag machen.