Gemeindepräsident Walter Rhiner begrüsste am vergangenen Montag den Dulliker Gemeinderat, der erstmals in neuer Zusammensetzung tagte. Gegenüber der letzten Amtsperiode ist lediglich eine Mutationen zu verzeichnen.

Im Zuge der Gemeinderatswahlen kam es zu einer Sitzverschiebung. Die CVP verlor einen Sitz und ist in der neuen Legislaturperiode nur noch mit Konrad Schenker (Ressort öffentliche Sicherheit) im Rat vertreten. Demgegenüber gewann die SVP ein Mandat und hat nun neben Patrik Strahm (Bau- und Planung) mit Sabrina Sutter (Kultur und Jugend) ein zweites Gemeinderatsmandat.

Im Übrigen setzt sich der Rat aus den bisherigen Vertreterinnen und Vertreter zusammen. Die SP ist weiterhin mit Shirkou Moradi (Finanzen) und Martin Wyss (Bildung) als ordentliche Ratsmitglieder vertreten und die FDP mit Walter Rhiner (Gemeindepräsident) und Susy Roth-Schwarzer (Öffentlichkeitsarbeit). Weiter sind als Ersatzmitglieder Jesse Angst (FDP), Maja Fürsinger (SP), Martin Henzmann (CVP) und Peter Rickenbacher (SVP) in die Dulliker Exekutive eingebunden. Ihre zweite Amtszeit nehmen Walter Rhiner als Gemeindepräsident und Martin Wyss als Gemeindevizepräsident in Angriff.

Nach erfolgter Vereidigung durch den Gemeindepräsidenten schritt der Rat zur Ressortverteilung, welche nach kurzer Diskussion ein einvernehmliches Resultat zeitigte.

Grundsätze für Zusammenarbeit

Nach gültiger Gemeindeordnung ist der Gemeinderat Wahlbehörde für sämtliche Kommissionen mit Ausnahme der Rechnungsprüfungskommission, die von Gesetzes wegen der Urnenwahl unterliegt. Der Rat konnte alle Besetzungen entsprechend den von den Parteien eingegangenen Nominationen vornehmen und er tat dies einstimmig und ohne Enthaltung.
Im Anschluss an die Wahl nahm Gemeindepräsident Walter Rhiner den Gewählten das Amtsgelöbnis ab. Mit Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen skizzierte er folgende Grundsätze für die Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Gremien der Gemeinde, an denen man sich orientieren sollte:

  • Handeln nach dem Grundsatz gegenseitigen Vertrauens.
  • Andere Meinungen akzeptieren, denn Kompromisse führen oft zu den besten Lösungen.
  • Differenzen möglichst bilateral im Gespräch bereinigen.
  • Parteiübergreifend am gleichen Strick ziehen im Interesse und zum Wohle von Dulliken.

Weiter rief Rhiner dazu auf, sich aktiv in die Gemeindepolitik einzubringen und im persönlichen Umfeld für eine positive und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde zu werben. (mgt)