Der Gemeinderat von Lostorf hatte während seiner Sitzung vom 10. Oktober zahlreiche Traktanden zu besprechen. Zuerst wurde der Schulleiter Hans Schönbucher verabschiedet: Er war 44 Jahre in der Schule Lostorf tätig. Im Jahre 2006 hat er die Schulleitung übernommen, erst als Co-Leiter und dann als Schulvorsteher.

Dadurch wurde Schönbucher plötzlich Chef seiner Arbeitskollegen, was für ihn bestimmt nicht immer einfach war. Er hat dies sehr gut gemeistert und sich den nötigen Respekt verschafft. Unzählige Projekte und Reformen durfte Schönbucher durchleben und erarbeiten. Der Gemeinderat dankt Hans Schönbucher für seinen Einsatz sowie die Zusammenarbeit.

Schulprogramm genehmigt

Weiter wurde dem Gemeinderat das Schulprogramm 2019–2022 zur Genehmigung unterbreitet. Das Programm ist das wesentliche Führungsinstrument der Schulleitung. Darin ist die mittelfristige Planung für drei bis vier Jahre festgehalten. Die Leistungsmessungen werden neu geplant: Der Check P6 wird ab Mai 2019 als Check P5 neu in der 5. Klasse durchgeführt.

So liegen die Ergebnisse bereits am Ende der Sommerferien vor und die Kinder sehen vor dem Entscheid des Übertritts, wo sie stehen. Die interne Schulevaluation wird alle sechs Jahre durchgeführt. Die nächste erfolgt 2020. Die Versuchsphase der speziellen Förderung ist nun abgeschlossen.

Die meisten Ziele, die im Schulprogramm 2017–2020 festgehalten sind, konnten erreicht und erfüllt werden. Mit dem Ausbau des Schulhauses 1912 hofft man, dass das Ziel einer Schulbibliothek bald erfüllt werden kann. Die Lostorfer Schule steht bei der Leistungsmessung über dem kantonalen Durchschnitt. Der Gemeinderat hat das Schulprogramm 2019–2022 genehmigt.

Februar 2018 hat der Gemeinderat beschlossen, auf allen Quartierstrassen schrittweise den Rechtsvortritt einzuführen. Nachdem nun bei der Garten- und der Hofmattstrasse der Deckbelag nach der Sanierung eingebaut wurde, müssen bei diesen beiden Strassen die Markierungen bei den Einmündungen in die Bachstrasse neu erstellt werden. Sinnvollerweise werden daher bei allen Einmündungen in die Bachstrasse die Markierungen angepasst. Der Gemeinderat hat die neuen Signalisationen genehmigt.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Trottenackerstrasse Nord von 2003 wurden Kabelschutzrohre und Kandelaberfundamente als Vorbereitung einer zukünftigen Strassenbeleuchtung erstellt. Entlang dieser Strasse befinden sich noch viele unbebaute Grundstücke, weshalb man auf die Erstellung einer Beleuchtung verzichtete. Nachdem nun aber die Trottenackerstrasse Nord und der Fussweg zur Hauptstrasse ein wichtiger Schulweg für viele Kinder geworden ist und die Bauverwaltung mehrfach auf die unzureichende Beleuchtung in diesem Gebiet angesprochen wurde, wird nun die «vorbereitete» Beleuchtung realisiert. Es werden drei Kandelaber platziert. (mgt)