Anlässlich seiner Beratungen vom letzten Montag absolvierte der Dulliker Gemeinderat eine eigentliche Marathonsitzung. Bei 9 der 13 Traktanden handelte es sich um Geschäfte aus dem Bildungsbereich, weshalb auch die Schulleiter Frank Müller und Steffen Naydowski mit von der Partie waren. Eines der zentralen Geschäfte war dabei die strategische Schulraumplanung. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Martin Wyss, Ressortleiter Bildung, Patrik Strahm, Ressortleiter Bau, Planung und Infrastruktur, und Konrad Schenker, Baupräsident, sowie vonseiten der Verwaltung der Gesamtschulleiter und der Verwaltungsleiter, befasste sich eingehend mit der Notwendigkeit dieser Planung, welche bereits vor geraumer Zeit vom Gemeinderat eindeutig bejaht wurde.

In der Folge wurden aufgrund eines detaillierten Devis verschiedene Planungsbüros zur Offertstellung eingeladen. Drei Angebote wurden in die engere Auswahl genommen und im Rahmen von Vorstellungs-Meetings einander gegenübergestellt.

Verwaltung platzt aus allen Nähten

Im Zuge dieser Arbeiten trat auch ein gewisser Zusammenhang zwischen Schulraum- und Büroraumplanung zutage, ist doch die Schulverwaltung inklusive Schulsozialarbeit in Räumen der Schule einquartiert, die auch zu Schulzwecken genutzt werden könnten. Auf der anderen Seite platzt die eigentliche Gemeindeverwaltung im Gemeindehaus, insbesondere wegen des Regionalen Sozialdienstes SON, förmlich aus allen Nähten. So muss für eine bereits beschlossene personelle Aufstockung im Bereich der gesetzlichen Sozialhilfe nach einer Übergangslösung ausserhalb des Gemeindehauses gesucht werden. Aus diesem Grunde wurde der Beurteilungsparameter auf die strategische Büroraumplanung ausgedehnt. Der Rat war sich rasch einig: Angesichts der wachsenden Schülerzahlen und wegen der veränderten Unterrichtsformen, welche auch veränderte räumliche Bedürfnisse nach sich ziehen, wird die Schulraumplanung an die Hand genommen, dies in Kombination mit einer strategischen Büroraumplanung.

Gemeindeliegenschaften prüfen

Der Planungsauftrag mit einem Gesamtvolumen von 91 000 Franken geht an die Firma Kontexplan AG, Solothurn. Gegenstand des Auftrags ist auch eine Beurteilung des baulichen Zustands der Gemeindeliegenschaften mit Ausarbeitung eines entsprechenden Massnahmenkatalogs.

Gemeindepräsident Walter Rhiner und Martin Wyss, Ressortleiter Bildung, zeigten sich sehr erfreut darüber, dass nun der Planungs-Startschuss erfolgt ist. Sie sind zuversichtlich, dass damit Dulliken rechtzeitig die notwendigen Schul- und Büroräume wird bereitstellen können.