Hauenstein-Ifenthal
Gemeinde hat 185'000 Franken «vorwärts gemacht»

An der Gemeindeversammlung konnte der Gemeinderat Hauenstein-Ifenthal dem Souverän eine positive Rechnung 2017 präsentiert werden.

Rahel Bühler
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Für das ehemalige «Bolero» schein ein potenzieller Investor gefunden.

Für das ehemalige «Bolero» schein ein potenzieller Investor gefunden.

OT-Archiv

Die Traktandenliste an der Rechnungsgemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend umfasste fünf Punkte. Dies versprach eine kurze und schmerzlose Angelegenheit für Gemeindepräsident Stefan Berchtold zu werden, der die Sitzung zusammen mit Finanzverwalter Ruedi Ziegler und Gemeindeschreiberin Anna Zimmermann bestritt. Von den insgesamt 222 stimmberechtigten Einwohner von Hauenstein-Ifenthal waren deren 13 anwesend – inklusive Gemeinderat und -schreiberin. Den Hauptteil der Versammlung machte die Rechnung 2017 aus. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 185'000 Franken. «Sie resultiert mehrheitlich aus höheren Steuereinnahmen», erklärte Gemeindepräsident Stefan Berchtold das positive Resultat. «Auch auf der Verwaltung und in der öffentlichen Sicherheit wurde effizienter gearbeitet», sagte Finanzverwalter Ruedi Ziegler, während er zackig durch die Rechnung führte. Schlussendlich wurde sie vom Souverän einstimmig und ohne Enthaltungen angenommen.

Rechnung Hauenstein-Ifenthal

Rechnung Hauenstein-Ifenthal

Zur Verfügung gestellt

Das zweite zu behandelnde Traktandum war ein Nachtragskredit von 111'735 Franken. Auch dieses Traktandum wurde von der Gemeindeversammlung angenommen, allerdings nicht einstimmig. Vier Stimmberechtigte stimmten dagegen. Grund dafür war die Tatsache, dass für die Sozialregion Olten erneut mehr Geld ausgegeben werden musste.

Passhöhe: Es geht was

Unter dem Traktandum «Verschiedenes» sprach der Gemeindepräsident den geplanten und umstrittenen Windpark im benachbarten Wisen an. Das Projekt stehe derzeit beim kostenorientierten Einspeisevergütungssystem des Bundes (KEV) in der Warteschlaufe. Auch bezüglich des seit langem leerstehenden Hotels auf der Passhöhe in Hauenstein konnte der Gemeindepräsident ein paar Worte sagen: «Der Inhaber führt derzeit mit einem Projektleiter diverse Machbarkeitsstudien durch. Auch ein potenzieller Investor ist vorhanden.» Gemäss derzeitigem Stand sollen nicht nur Wohnungen entstehen, die Anlage soll divers genutzt werden können. «Diese Woche trifft sich der Gemeinderat mit den Verantwortlichen und schaut, was möglich ist und was nicht», führte Berchtold weiter aus.

Auch vonseiten der Bevölkerung kamen Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Ein Versammlungsteilnehmer wünschte sich, dass die Homepage der Gemeinde öfter überarbeitet wird. «Die Angaben zum Steuerfuss sind aus dem Jahr 2015, jene zu den Einwohnerzahlen gar aus dem Jahr 2013», unterlegte er seinen Wunsch. Derselbe Stimmberechtigte brachte zudem das Anliegen hervor, dass im Schaukasten Publikationen, wie zum Beispiel das Verschieben des Datums der Gemeindeversammlung, dort aufgehängt werden. Der Gemeindepräsident nahm die Inputs entgegen und konnte die Versammlung nach etwas mehr als einer Stunde für beendet erklären.

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