FC Schönenwerd-Niedergösgen
Unbekannte zerschneiden Tornetze – der Co-Präsident erklärt, welchen Schaden der Klub davonträgt

Zum dritten Mal hat der FC Schönenwerd-Niedergösgen mit Vandalismus zu kämpfen. Der Klub hat Anzeige erstattet. Der Co-Präsident hofft, dass die Täter Charakter zeigen und sich melden.

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Auf dem Sportplatz des Zweitligisten FC Schönenwerd-Niedergösgen haben Unbekannte mehrere Netze der Tore zerschnitten, wie «ArgoviaToday» berichtet. Nun sucht der Klub auf Facebook Zeugen, welche «die unbekannten Vandalen» beobachtet haben.

Screenshot Facebook

Der Klub habe die Polizei informiert, heisst es in dem Beitrag weiter.
Joel Kleger ist Co-Präsident im Vorstand des FC Schönenwerd-Niedergösgen. Auf Anfrage sagt er: «Ja, wir haben gegen Unbekannt Anzeige erstattet.» Der Vorstand habe keine Anhaltspunkte, wer für den Sachschaden verantwortlich sein könnte. «Vermutlich wurden die Beschädigungen diese Woche begangen», so Kleger am Freitag.

Gefragt, ob zum ersten Mal etwas Vergleichbares passiert ist, verneint er: «Das ist nun etwa das dritte Mal, dass so etwas vorkommt», sagt er sichtlich genervt. Zum möglichen Zeitpunkt sagt Kleger: «Vermutlich am Mittwochnachmittag oder an den Wochenenden, dann wenn die Jugendlichen frei haben.» Dass Erwachsene so etwas tun, glaubt er nicht. «Zumindest hoffe ich das schwer», fügt er an.

Joel Kleger ist Co-Präsident beim FC Schönenwerd-Niedergösgen.

Joel Kleger ist Co-Präsident beim FC Schönenwerd-Niedergösgen.

zvg

Was will der Klub jetzt gegen weitere solche Beschädigungen machen? «Was will man machen», zeigt sich Kleger ratlos. «Wir haben bereits mit der Gemeinde das Gespräch gesucht, diesbezüglich.»

Finanzieller Schaden und viel Aufwand

Kleger wundert sich nicht, dass viele Schulhäuser und Areale, die im Besitz von Gemeinden sind, heute mit Zäunen abgesperrt sind: «Das ist genau wegen solcher Vorkommnisse.» So ein Netz koste zwei- bis dreihundert Franken. «Nun kann man das zusammenrechnen», sagt Kleger. Doch ihn reut nicht allein der finanzielle Schaden: «Bei mehreren defekten Netzen braucht es rasch einen ganzen freien Samstag, an dem diese von zwei bis drei Personen ersetzt werden.» Und er fügt an: «Das müsste einfach nicht sein. Nur, damit einige Leute ein paar Sekunden Freude haben.»

Die Rückmeldung der Gemeinde sei, dass sie das Thema in den zuständigen Kommissionen besprechen werde. «Das einzige was wir tun könnten, ist, das Spielfeld einzuzäunen», sagt Kleger, «aber auch das würde einen grossen Betrag kosten.» Schliesslich findet der Co-Präsident: «Es wäre schön, wenn sich der oder die Betroffenen melden würden. Das würde von Charakter zeugen.» (az/otr)

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