Dulliken
FC-Clublokal kann von Landkauf der Gemeinde profitieren

Der Dulliker Gemeinderat segnet den Kauf eines weiteren Grundstücks beim Sportplatz Ey ab. Damit könnte der Neubau des Clublokals des FC Dulliken einfacher realisiert werden.

Silvana Schreier
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Dulliken kauft Grundstück bei Sportplatz
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Davon könnte der Neubau des FC-Clubhauses auf dem Areal profitieren, sagt Gemeindepräsident Walter Rhiner.
Das Gebäude ist ein einem schlechten Zustand. Die Stimmbevölkerung hat im Dezember 2018 zwei Millionen Franken für einen Neubau gesprochen.
Ende 2019 sollen die Abrissarbeiten beginnen. Derzeit ist die Arbeitsgruppe daran, das Projekt zu konkretisieren.

Dulliken kauft Grundstück bei Sportplatz

Bruno Kissling

Es ist in die Jahre gekommen. Die Wände sind verschmiert, das Mobiliar veraltet, von den Decken lösen sich die Holzplatten. Die Rede ist vom Clubhaus des FC Dulliken auf dem Sportplatz Ey. Eine Sanierung des Gebäudes mit den Garderoben, dem Restaurant und den Mannschaftsräumen ist nicht mehr möglich.

Die Stimmbürger sahen die Not und stimmten für den Neubau des Clubhauses: An der Gemeindeversammlung im Dezember 2018 segneten sie den Kredit über zwei Millionen Franken ab.

Arbeitsgruppe konkretisiert Projekt

Der Weg für den Neubau ist somit frei. Laut dem Dulliker Gemeindepräsident Walter Rhiner befindet sich das Vorhaben derzeit in der Konkretisierungsphase: «Die Arbeitsgruppe ist daran, das Vorprojekt zu überarbeiten.»

Das Land, auf dem der Sportplatz Ey zu Hause ist, ist im Besitz der Gemeinde Dulliken. Der Gemeinderat teilt nun mit, dass ein weiteres Grundstück westlich des FC-Clublokals und des Parkplatzes in der Ey gekauft wurde. Mit dieser Arrondierung konnte eine Lücke geschlossen werden. «Davon kann nun das Vorhaben rund um den Neubau des Clubhauses profitieren», erklärt Gemeindepräsident Rhiner.

Mehr Platz für Zukunftspläne

Denn das Clublokal müsse nicht zwingend am selben Platz gebaut werden, an dem heute das in die Jahre gekommene Gebäude steht. Ausserdem würden sich durch den Kauf des neuen Grundstücks neue Möglichkeiten für Parkplätze oder andere Sportvereine ergeben. Rhiner: «Bis die Pläne verwirklicht werden, wird das Land weiterhin von der Landwirtschaft genutzt.»