Starrkirch-Wil

Fast 87 Prozent Schweizer im Dorf – Anteil steigend

In den Jahren 2006 und 2007 nahm die Einwohnerzahl von Starrkirch-Wil sprunghaft um je rund 100 Personen zu – seither ist das Bevölkerungswachstum verflacht.

In den Jahren 2006 und 2007 nahm die Einwohnerzahl von Starrkirch-Wil sprunghaft um je rund 100 Personen zu – seither ist das Bevölkerungswachstum verflacht.

In der Gemeinde, die ohnehin einen weit unterdurchschnittlichen Ausländeranteil aufweist, ist die Zahl der Schweizer 2016 gestiegen, die der Ausländer gesunken.

Die rege Bautätigkeit in Starrkirch-Wil hatte sich in den letzten Jahren massiv auf die Einwohnerzahl ausgewirkt. Nach der explosionsartigen Bevölkerungszunahme in den Jahren 2006 und 2007 (siehe Grafik oben) trat eine Verflachung ein, während zwei Jahren sogar ein leichter Rückgang.

Seit dem Jahre 2010 verzeichnet die Gemeinde nun einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs. Per 31. Dezember 2016 hatten 1713 Personen ihren Wohnsitz in Starrkirch-Wil.

Das sind 4 Personen oder 0,23 Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein neuer Höchststand. Von den 1713 Einwohnern sind 1489 oder 86,92 Prozent Schweizer Bürger, 224 oder 13,08 Prozent Ausländer. Gegenüber dem Vorjahr erfolgte bei den Schweizer Bürgern eine Zunahme um 15 Personen, bei den Ausländern eine Abnahme um 11 Personen.

Von den 224 Ausländern haben 179 eine Niederlassungsbewilligung C. Von den übrigen haben 28 eine Aufenthaltsbewilligung B oder eine Kurzaufenthaltsbewilligung L, 17 sind zugewiesene Asylbewerber.

Italiener vor Türken und Deutschen

Die 224 am Stichtag vom 31. Dezember in der Gemeinde Starrkirch-Wil wohnhaften Ausländer verteilen sich auf 38 Nationen. Die stärkste Gruppe stellen nach wie vor die Italiener mit 50 (im Vorjahr: 56) Personen, gefolgt von den den Türken mit 37 (36) Personen und den Deutschen mit 33 (40) Personen.

Mit einigem Abstand folgen Sri Lanker mit 12 Personen, Kosovaren mit 10, Serben mit 9, Portugiesen mit 8, Kroaten mit 6 und Mazedonier mit 6 Personen. Mit je 4 Personen in Starrkirch-Wil vertreten sind Brasilianer, Polen und Syrer.

Je 3 Staatsangehörige zählen die Afghanen, Eritreer, Franzosen Griechen und Niederländer, je 2 Personen sind Nigerianer, Österreicher, Spanier und Chinesen.

Mit je einer Person im Dorf vertreten sind Aethiopien, Algerien, Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Grossbritannien, Irak, Libanon, Paraguay, Slowenien, Somalia, Sudan, Thailand, Ukraine, Ungarn und Vietnam.

Viele Fünfziger

Die Altersgliederung der Starrkirch-Wiler Einwohner zeigt auffällige Ungleichgewichte. Mit Abstand am stärksten ist die Gruppe der 51- bis 60-Jährigen mit 305 Personen, gefolgt von den 41- bis 50-Jährigen mit 247.

Alle andern Gruppen zählen weniger als 200 Personen, so die unter 10-Jährigen 161 und die 11- bis 20-Jährigen 188. Über 90-jährig sind 15 Personen.

Die Gliederung nach Konfessionen zeigt folgendes Bild: 599 (im Vorjahr: 619) Römisch-Katholiken, 399 (409) Evangelisch-Reformierte, 25 (24) Christ-Katholiken, 206 (199) Angehörige anderer Konfessionen und 484 (458) Konfessionslose.

Bei den Bürgerrechten der 1489 Schweizer Bürger sieht die Verteilung so aus: 227 Personen sind Ortsbürger von Starrkirch-Wil, 373 Personen sind übrige Solothurner Kantonsbürger und 889 Personen haben ihr Bürgerrecht in der übrigen Schweiz.

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