Eppenbergtunnel

Es fehlen nur noch wenige Meter bis zum Durchstich: Wird der Tunnel ein Januar-Loch?

Blick auf das westliche Tunnelportal in Gretzenbach. Bald hat die Tunnelbohrmaschine ihr Ziel erreicht.

Blick auf das westliche Tunnelportal in Gretzenbach. Bald hat die Tunnelbohrmaschine ihr Ziel erreicht.

Die Spannung am Eppenbergtunnel steigt. Für den Durchstich im 2017 hat es nicht mehr gereicht. Es fehlen aber nur noch wenige Meter.

Ende 2017 oder Anfang 2018 soll der Durchschlag im Eppenbergtunnel laut Planung erfolgen. Für das zu Ende gehende Jahr reicht es nicht mehr, so viel steht fest. Denn die Bauarbeiten ruhen derzeit, wie die SBB auf Anfrage mitteilen. «Gemäss aktueller Planung wird der Durchstich im Frühjahr 2018 stattfinden», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. Ein genaueres Datum nennt er nicht.

Klar ist hingegen, dass nicht mehr viel fehlt, bis die Tunnelbohrmaschine das Westportal bei Gretzenbach erreicht. Am 21. Dezember – so der letzte Stand – befand sie sich nur wenige Meter vor dem Bereich der Verzweigung Gretzenbach, welche im Bild rechts zu sehen ist. Die SBB informieren laufend über den Standort der Bohrmaschine – auch im Interesse der Bewohner jener Gebäude, welche die Tunnelbauer bereits unterquert haben. An manchen Stellen betrug der Abstand zur Erdoberfläche nur gerade zwölf Meter.

Inbetriebnahme 2020

Ist der Durchschlag erfolgt, wird die 100 Meter lange und 2400 Tonnen schwere Maschine vor Ort für den Abtransport zerlegt. Die Zielbaugrube dafür steht bereits. Derweil gehen die Bauarbeiten im Inneren der 2613 Meter langen Tunnelröhre weiter. Schotter, Schwellen und Schienen werden verlegt und die Tunnelwände abgedichtet. Bis die neue Verbindung zwischen Olten und Aarau in Betrieb genommen wird, dauert es aber noch eine Weile. Ende 2020 soll der Ausbau auf vier Spuren abgeschlossen sein. (cze)

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