Sowohl Gabi Stiegeler, die zuständige Gemeinderätin, als auch Finanzverwalter Martin Suter waren erfreut ob der «schwarzen Null», wie es Suter formulierte. Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einem Plus von 26'600 Franken. Beide mahnen aber zur Vorsicht: «Das gute Resultat kam zustande, weil die Gemeinde ein Grundstück in der Industriezone verkaufen konnte, und weil zwei Parzellen an der Josefstrasse aufgrund der Ortsplanungsrevision umgezont wurden und diese dadurch an Marktwert gewinnen», erklärte Finanzverwalter Suter. Gemeinderätin Stiegeler ergänzte: «Dieses Resultat ist nicht nachhaltig».

Ohne besagte ausserordentliche Grundstücks-Erträge hätte die Jahresrechnung der Gemeinde mit einem Minus von 1,5 Millionen abgeschlossen. So hoch war der betriebliche Aufwand während des Jahres 2017. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 1,3 Millionen und wurden für die Planung der Sanierung des Gemeindehauses und die restliche Sanierung des Schulhauses Bühl eingesetzt. Die anwesenden 65 der total 1881 stimmberechtigten Einwohner von Däniken stimmten der Jahresrechnung 2017 inklusive der Nettoinvestitionen vorbehaltlos zu. Der Gewinn der Jahresrechnung wird für zusätzliche Abschreibungen sowie für eine Vorfinanzierung der Gemeindehaus-Sanierung verwendet.

Mehrausgaben bei Ortsplanung

Weiter stimmten die Anwesenden auch einem Nachtragskredit für die vor einem Jahr abgeschlossene Ortsplanungsrevision in der Höhe von 49'400 Franken zu. Der ursprünglich genehmigte Kredit dafür belief sich auf 350'000 Franken. «Die Mehrausgaben kamen dadurch zustande, dass aufgrund einer Einsprache eine zweite öffentliche Auflage durchgeführt werden musste», erklärte Gemeindepräsident Matthias Suter. Auch die Revision des Eidgenössischen Raumplanungsgesetztes trug dazu bei. Die effektiven Ausgaben für die Ortsplanungsrevision belaufen sich damit auf 399'400 Franken.

Start der Schulhaus-Sanierung

Während der Gemeindeversammlung von Montag, die fast auf die Minute genau eine Stunde dauerte, blickte der Gemeindepräsident auch voraus. Er äusserte sich zu verschiedenen laufenden Projekten, zum Beispiel zur bereits erwähnten Sanierung des Gemeindeschulhauses: «Der Start wird im August 2018 erfolgen. Während den Renovierungsarbeiten ist die Verwaltung im Kindergarten vier stationiert.» Auch die Poststelle war ein Thema. «Die Schliessung der Post liegt nicht im Erstreben des Gemeinderates», stellte Suter klar. Morgen Donnerstag findet eine Informationsveranstaltung dazu statt.