Eppenberg-Wöschnau
Bevölkerung nimmt an der Veränderung im Dorf teil - und setzt den Fokus unterschiedlich

Die öffentliche Mitwirkung an der Ortsplanungsrevision der Gemeinde ist bereits seit zehn Tagen im Gange. Sie läuft noch bis am 27. September.

Cyrill Pürro
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Der Neubau der Gemeindeverwaltung Eppenberg-Wöschnau.

Der Neubau der Gemeindeverwaltung Eppenberg-Wöschnau.

Bruno Kissling / Oltner Tagblatt

«Eppenberg-Wöschnau 2040» ist noch bis am 27. September offiziell im Gange. So nennt sich das Projekt rund um die anstehende Ortsplanungsrevision. Im Zuge dieser können die Einwohnenden mitentscheiden, wie sich das Bild ihrer Gemeinde in Zukunft wandelt. Die Einwohnerinnen und Einwohner bringen ihre Anliegen besonders beim Thema «Aufwertung der Ortsdurchfahrt» ein.

Aber auch die Selbstständigkeit der Einwohnergemeinde erachtet die Bevölkerung als wichtig, wie Gemeindepräsident Stephan Bolliger auf Anfrage erklärt. Die Anliegen der Bevölkerung auf dem Eppenberg und jene der Leute in der in der Wöschnau unterscheiden sich leicht voneinander. Während der Fokus in der Wöschnau eher auf dem Thema «Arbeit» liege, konzentriere man sich auf dem Eppenberg vor allem auf das «Wohnen und Leben», wie Bolliger erklärt.

Eppenberg-Wöschnau achtet auf Wohnpotenzial

Trotzdem achte die Gemeinde bei der Ortsplanungsrevision darauf, dass die beiden Ortsteile gleich behandelt würden. Wie viele Einwohnende insgesamt an der öffentlichen Mitwirkung teilnehmen, kann der Gemeindepräsident noch nicht einschätzen. Bei der Erarbeitung des Leitbildes sei seitens der Gemeinde vor allem auf die zukünftige Gestaltung sowie eine Öffnung der Einwohnergemeinde für vielfältige Nutzungen geschaut worden. Auch auf die Ausschöpfung des Potenzials der Wohnanlage auf dem Eppenberg sei Wert gelegt worden.

Plan für Katastrophenschutz integriert

Mit Hinblick auf künftige Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen erstellten die Planer des Ortsbildes ein Naturgefahrenplan. Dabei wurden besonders Gebiete in der Wöschnau am Aareufer als «erheblich gefährdet» und «mittel gefährdet» eingestuft. Die Revision der Ortsplanung wurde von der Gemeinde an die BSB + Partner Ingenieure und Planer AG aus Oensingen übertragen.

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