Eppenberg
Nach Sturz im Klettergarten: Aufwändiger Rega-Einsatz

Am Samstagabend stürzte ein Kletterer im Klettergarten Eppenberg rund sieben Meter in die Tiefe. Der Mann verletzte sich beim Sturz mittelschwer und musste von der Rega mithilfe der Rettungswinde ausgeflogen werden.

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Am Samstagabend musste die Rega ein Kletterer aus dem Klettergarten Eppenberg ins Spital fliegen. (Symbolbild)

Am Samstagabend musste die Rega ein Kletterer aus dem Klettergarten Eppenberg ins Spital fliegen. (Symbolbild)

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Samstagabend gegen 22 Uhr hat die Sanitätsnotrufzentrale 144 des Kantons Solothurn die Einsatzzentrale der Rega alarmiert, wie ArgoviaToday berichtet. Ein 43-jähriger Mann sei beim Klettern in Schönenwerd rund sieben Meter in die Tiefe gestürzt, teilte die Rega mit. Man habe umgehend ein Rettungshelikopter der Basis Basel aufgeboten. Die Rega flog den Mann in der Dunkelheit an der Rettungswinde aus dem steilen Gelände und direkt in das nächste Spital. Der Mann zog sich mittelschwere Verletzungen zu.

Solche Einsätze mit Rettungswinden in der Nacht sind laut der Rega eine grosse Herausforderung und besonders anspruchsvoll. Die Distanzen in der Dunkelheit einzuschätzen und das Gelände zu lesen, was bei einem Rettungswindeneinsatz zentral ist, sei für die Crew jeweils eine komplexe Angelegenheit. Deshalb trainieren die Rega-Crews diese Einsätze regelmässig.