In Schönenwerd sind derzeit alle Augen auf die Betoncoupe-Arena gerichtet. Mit der Eröffnung am Samstag der kommenden Woche, erhalten die Volleyballer ein richtiges Zuhause.
Aber auch der FC Schönenwerd-Niedergösgen darf sich freuen. Denn das Hauptfeld verfügt bald über eine moderne Flutlichtanlage. Vergangene Woche wurden mit Hilfe eines Helikopters die Lichtmasten aufgestellt.

Lange verfügte nur der Trainingsplatz über eine Beleuchtung. Diese war nach 50 Jahren aber veraltet. Da der Platz durch den Bau der Volleyball-Halle um einige Meter versetzt werden musste, schien der Zeitpunkt ideal für die Beschaffung einer neuen Anlage. Ausserdem ist eine zeitgemässe Beleuchtung ab diesem Jahr ohnehin Pflicht, damit die Spielbedingungen weiterhin den Richtlinien des Schweizerischen Fussballverbandes entsprechen. Seit letztem Herbst bestreitet der Verein seine Abendpartien ausschliesslich in Niedergösgen.

Facebook: FCSN über neue Lichtanlage

Verzögerung durch Einsprache

Der Weg ans Licht dauerte etwas länger als erwartet. 2016 trat der Verein mit dem Konzept an den Gemeinderat heran. Dieser beantragte an der Gemeindeversammlung einen Investitionskredit von 250'000 Franken. Der Souverän stimmte zu. Durch Einsprachen von Anwohnern zog sich der Baubeginn bis Ende Oktober hin. Spätestens im Mai sollen am Spielfeldrand in Schönenwerd die Lichter angehen, schreibt der Verein auf seiner Homepage.

Nächstes Projekt: Garderobe

Die neue Flutlichtanlage ist nur ein Schritt auf dem Weg zur Erneuerung der Klub-Infrastruktur. In absehbarer Zeit ist auch eine Modernisierung des Garderobengebäudes an der Aarestrasse fällig. Für den grössten Verein im Ort mit rund 300 Aktivmitgliedern wird es immer schwieriger, die Umkleidekabinen geschlechtergetrennt zu benutzen, zumal in den vergangenen Jahren erfreulicherweise viele neue Fussballerinnen beigetreten sind. Schon diesen Winter wurde der Umbau der Spielerkabinen und die neue Anzeigetafel auf dem Hauptplatz Inseli in Niedergösgen in Angriff genommen.