Evaluation
Eltern und Schüler sind mit der Schule Däniken zufrieden

Die Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich aus. Eltern und Schüler stellen der Schule Däniken in einer internen Evaluation ein gutes Zeugnis aus.

Andrea Widmer
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Die Schule Däniken bekommt ein gutes Zeugnis.

Die Schule Däniken bekommt ein gutes Zeugnis.

zvg

Jede Schule muss in der Periode zwischen den externen Schulevaluationen eine mehrperspektivische, datengestützte interne Schulevaluation (ISE) zu einem ausgewählten bedeutenden Thema durchführen. Für die Durchführung der Evaluation im Schuljahr 2017/18 wurde von der Schule Däniken die Leitfrage «Wie fördert unsere Schule die Selbstständigkeit (denken und handeln) der Schülerinnen und Schüler?» definiert.

Die Schule hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer begrenzten Anzahl Aussagen Daten zu verdichten, Schlüsse für die Weiterentwicklung der Schule zu ziehen und passende Massnahmen davon abzuleiten. Gleichzeitig wurde die Idee verfolgt, dadurch die Schul- und Unterrichtsqualität in einem ausgewählten Bereich zu überprüfen und das gemeinsame Qualitätsverständnis der Schulleitung im Lehrerkollegium zu stärken.

Schüler und Eltern befragt

Im November letzten Jahres fand die interne Schulevaluation an der Schule Däniken statt. Befragt wurden alle Kinder von der 2. bis 6. Klasse sowie deren Eltern und Klassenlehrpersonen. Der erfreulich gute Rücklauf von 86 Prozent der Fragebogen der Eltern ermöglichte es, ein breit abgestütztes Fazit aus der Umfrage zu ziehen.

Die Ergebnisse zeigen ein sehr positives Bild auf. Die gemachten Aussagen aller Befragten geben Auskunft über die Gestaltung des Zusammenlebens, das Lehr- und Lernarrangement im Unterricht sowie über die lernprozessbezogene Begleitung der Kinder. Die Auswertung zeigt, dass in keinem der Bereiche ein dringender Handlungsbedarf besteht. Schulleiter Ruedi Rickenbacher wertet die mehrheitlich guten bis sehr guten Rückmeldungen als Würdigung der Investitionen der Schule während der vergangenen Jahre. Aus der Auswertung könne er zudem wertvolle Hinweise für die künftige Entwicklung der Schule ziehen und Massnahmen ableiten.

Ansporn für anhaltende Qualität

Auf dem positiven Feedback will sich der Schulleiter nicht ausruhen. Vielmehr ist es für ihn ein Ansporn dafür, die Qualität weiterhin hochzuhalten. Dem Schulleiter und den Lehrpersonen ist es ein grosses Anliegen, dass sich die Kinder an der Schule wohlfühlen, individuelle Lernfortschritte machen und die Eltern der Schule als Partner weiterhin ihr Vertrauen schenken können.

Schulleitung, Lehrpersonen und der Gemeinderat freuen sich über die Ergebnisse der internen Schulevaluation. Die Bewertungen bestätigen, dass sich die Schule Däniken auf dem richtigen Weg befindet. Der Gemeinderat begrüsst die weiterführenden Bestrebungen der Schule zugunsten einer positiven Schulentwicklung.

Neue Leistungsvereinbarung

Seit der Einführung des neuen Schulführungsmodells der geleiteten Schulen werden die Leistungsziele in einer Leistungsvereinbarung zwischen dem Volksschulamt und der kommunalen Aufsichtsbehörde (Gemeinde) festgelegt. Die Leistungsvereinbarung dient als Führungsinstrument der Zusammenarbeit des Kantons mit den Gemeinden.

Mit dem Schulführungsmodell wurden den kommunalen Aufsichtsbehörden und Schulleitungen mehr Verantwortung und Entscheidungskompetenzen übertragen. Im Gegenzug erwartet der Kanton Transparenz und Rechenschaft darüber, wie die beschriebenen Leistungen erfüllt werden. Im Hinblick darauf, dass die aktuelle Vereinbarung im Sommer 2018 abläuft, wurde mit dem Kanton eine neue Vereinbarung abgeschlossen.

Die neue Leistungsvereinbarung hat wiederum eine Laufdauer von drei Jahren. Darin werden als Leistungsziele die Unterrichtsqualität, die Umsetzung der kantonalen Entwicklungen sowie die Umsetzung der vier Kernelemente des Qualitätsmanagements (Individual-Feedback, Einsichtnahme in die Arbeit der Lehrpersonen, interne Schulevaluation, externe Schulevaluation) festgelegt.

Diese drei Leistungsziele des Kantons bildeten wiederum die Basis für den Leistungsauftrag des Gemeinderates an die Schulleitung. Davon wurden Massnahmen abgeleitet und die Sollwerte formuliert. Mit diesen Instrumenten nehmen sowohl die kantonale wie die kommunale Schulbehörde ihre Aufsichts- und Steuerungsfunktion wahr.

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