Niedergösgen

«Einfach grandios» – Schlossspiele ernten viel Lob von den Zuschauer

Eigens für die Schlossspiele Falkenstein in Niedergösgen wurde das Stück «Sommernachtstraum» von William Shakespeare auf Mundart übersetzt.

Eigens für die Schlossspiele Falkenstein in Niedergösgen wurde das Stück «Sommernachtstraum» von William Shakespeare auf Mundart übersetzt.

Die Schlossspiele Falkenstein in Niedergösgen ernteten mit dem Stück «Sommernachtstraum» viel Applaus. Regisseurin Käthi Vögeli ist zufrieden.

«Wir waren schlicht begeistert!» - «Einfach grandios.» - «Selten habe ich eine Inszenierung so genossen wie diese.» Die Reaktionen der Zuschauer, die Regisseurin Käthi Vögeli gesammelt hatte, zeigen: Die diesjährige Ausgabe der Schlossspiele Falkenstein kamen beim Publikum sehr gut an. 14 Mal standen die Laienschauspieler mit William Shakespeares «Sommernachtstraum» auf der Bühne im Schloss Falkenstein in Niedergösgen. Das Stück wurde ins Schweizerdeutsche übersetzt und Fabian Capaldi lieferte die passende Musik dazu.

«Es wurde viel gelacht»

Die Vorstellungen waren fast restlos ausverkauft. «Bei den ersten Terminen hatte es noch ein paar Plätze frei. Danach waren wir immer voll besetzt», sagt Vögeli, die bereits zum zweiten Mal Regie bei den Schlossspielen führte: Vor zwei Jahren war sie Regisseurin bei der Aufführung von Shakespeares «Romeo und Julia».

«Damals dachten wir, dass wir das Stück kaum noch toppen könnten», meint Vögeli. Nun sei es dennoch gelungen. «Vielleicht auch deshalb, weil der ‹Sommernachtstraum› eine Komödie ist. Es wurde jedenfalls sehr viel gelacht», so die freischaffende Regisseurin aus Hägendorf.

Die guten Rückmeldungen seien für das ganze Team der Schlossspiele «umwerfend»: «Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir fast an jeder Vorstellung Standing Ovations bekommen», so Vögeli.

Wie geht es weiter?

Umso mehr Wehmut sei an der Derniere am Sonntag, 1. September, aufgekommen. Vögeli: «Die Schauspieler verkörperten ihre Rollen mit so viel Leidenschaft. Da schmerzt das natürlich etwas.»

Wie es mit den Schlossspielen nun weitergehe, sei noch nicht diskutiert worden. «Wir müssen zuerst dieses Projekt ganz abschliessen, dann kümmern wir uns um mögliche zukünftige Vorhaben», sagt Vögeli. Vieles sei noch offen.

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