Däniken

Ein «Rundumsorglospaket» für den Kunden: TopCoat baut aus

Der Spatenstich markiert den Baubeginn (vorne von links): Daniel Rüttimann, Firmenberater Gery Meier, Bauleiter Beat Munzinger, Bauverwalter Matthias Meier, Nick Sterki,  Matthias Aeschbacher, Cecilia Steger, TopCoat-Geschäftsführer Marcel Steger, Michael Bieli, Agron Deva und Bauführer Hans-Peter Birchner.

Der Spatenstich markiert den Baubeginn (vorne von links): Daniel Rüttimann, Firmenberater Gery Meier, Bauleiter Beat Munzinger, Bauverwalter Matthias Meier, Nick Sterki, Matthias Aeschbacher, Cecilia Steger, TopCoat-Geschäftsführer Marcel Steger, Michael Bieli, Agron Deva und Bauführer Hans-Peter Birchner.

Die Firma TopCoat in Däniken baut nach nur wenigen Jahren aus – was das für das Geschäft und die Gemeinde bedeutet.

Die Firma TopCoat baut aus – und das nach nur knapp sechs Jahren am neuen Standort in Däniken. Am Montagnachmittag fand der Spatenstich statt. «Es wurde langsam auch Zeit und war dringend nötig, wir platzen aus allen Nähten», sagt Geschäftsführer Marcel Steger. Schon seit einiger Zeit war der Ausbau geplant, nun wird er realisiert. Demzufolge zeigt sich Steger in heiterer Stimmung, steckt aber auch bereits voller Tatendrang. Er hat grosse Pläne für die Zukunft der Firma. Dieser Anbau ist der erste Schritt dahin.

Der sich mittlerweile im Bau befindliche neue Gebäudeteil ist als zusätzliche Lager- und Produktionsfläche gedacht. Die Kosten für das Projekt befinden sich im einstelligen Millionenbereich. Die Halle soll sich in etwa auf die Fläche von 1200 m2 belaufen. Die Firma wird sich also um gut einen Drittel vergrössern. Es wird mit einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr gerechnet; im September sollte die Halle fertiggestellt sein. Dabei sei der Bau aber nicht ganz unproblematisch, erklärt Steger. Unmittelbar in der Nähe der Baustelle befindet sich ein 20000 Liter fassender Gastank im Boden. Für die Bauarbeiten bedeutet dies hohe Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Explosionsgefahr. Man sei sich aber der Gefahr bewusst und arbeite mit der nötigen Sorgfalt.

Der Spatenstich verlief jedenfalls ohne Probleme. Steger sei kein grosser Redenschwinger – wie er selbst von sich sagt – und belässt es bei ein paar Worten im Vorfeld des Spatenstichs. Diese deuten die ambitionierte Vision Stegers für sein Unternehmen an. «Ich hoffe, dass wir weiter so stetig wachsen.» Und er hoffe natürlich für das Geschäft und für die Gemeinde auf viele Mitarbeiter, sagt der Geschäftsführer. Tatsächlich rechnet er mit rund zehn neuen Angestellten. Kunststoffspritzer, Logistiker und sogar von einem dritten Geschäftsführer ist die Rede. Für einen solchen Ausbau sei es der optimale Zeitpunkt. «Die Karten stehen super. Das Geschäft läuft Bombe.»

Die Firma TopCoat ist Spezialist auf dem Gebiet der Oberflächenveredelung. Aus der ganzen Welt erhalten sie Aufträge, um Produkte zu beschichten oder zu bedrucken. Hierfür werden ihnen die Produkte nach Däniken geschickt, TopCoat veredelt sie und schickt sie zurück. Stegers Plan für die Zukunft ist nun, dass die Produkte gleich im Haus hergestellt werden. Man möchte den Kunden ein «Rundumsorglospaket» anbieten können. Ausserdem spare man sich dabei viel Zeit und Geld. Dadurch könne er seine Position im Markt ausbauen und würde zum interessanten Ansprechpartner.

Für die Gemeinde eine erfreuliche Sache

Von einem Wachstum der Firma profitiert auch die Gemeinde Däniken. Für diese bedeutet der Ausbau einer Firma mehr Arbeitsplätze und mehr Steuereinnahmen. So sagt Walter Gurtner, der Vizegemeindepräsident, dazu: «Der Ausbau einer Firma ist natürlich immer erfreulich.» Die Gemeinde könne sich über solche positiven wirtschaftlichen Entwicklungen nur freuen.

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