«Es wollten auch dieses Jahr wieder mehr Kinder teilnehmen, als wir Plätze haben», so Tom Lehmann, der diesen Anlass im Homberger Revier vorbildlich organisierte. 21 Schulkinder im Alter von acht bis zwölf Jahren konnten mitmachen. Seit über zehn Jahren führt die Jagdgesellschaft Homberg diesen Event durch. Im Wald gab es eine Postenarbeit und das Bräteln am Feuer.

Zehn Jäger und zwei Helfer waren im Einsatz, um den Kindern alles zum Thema Jagd zu erklären. Für die Ferienpassteilnehmer standen vier Stationen bereit: Am ersten Posten lernten die Kinder die unterschiedlichen Jagdutensilien kennen, stiegen auf eine Kanzel, bliesen ins Jagdhorn und bestaunten die Gewehre. Posten Zwei war den Wildtieren gewidmet: Es konnten mehrere Präparate begutachtet werden, die von den Jagdexperten erklärt wurden. Zudem durften die Kinder diverse Tierfelle berühren und sie mussten erraten, um welche Tierart es sich handelt.

Beim dritten Posten wurden die verschiedenen Jagdhunde vorgestellt, für welchen Zweck sie eingesetzt werden und was es zur Haltung eines Jagdhundes braucht. Danach zeigten die Jäger den staunenden Kindern, wie die Hunde Gegenstände auf Kommando apportieren können.

Marder mit Konfitüre fangen

Der vierte Posten drehte sich um die Arbeit eines Wildhüters. Vor allem in der Stadt Olten kommt es immer wieder vor, dass sich ein Wildtier in ein öffentliches Gebäude verirrt. Das Tier muss dann gefangen werden. Dazu ist eine Lebendfalle nötig. Der Köder für das Einfangen eines Marders etwa besteht aus Konfitüre. Ein Kind fragte: «Geht das auch mit einem Nutella-Brötchen?» Während des Morgens im Jagdrevier Homberg stellten die Kinder dutzende Fragen – die nicht immer einfach zu beantworten waren. Nach den lehrreichen Stunden im Wald gab es am Ende der Veranstaltung für alle Beteiligten eine Cervelat. (mgt/buo)