Pfadi Phoenix Niederamt

Ein «Jahrhundertanlass» für die Pfadibewegung: Drei Vereine fusionieren

Der neue Vorstand der Pfadi Phoenix Niederamt (von links): Jan Braun, Beisitzer; Markus Spielmann, Ressortleiter Pfadiheime; Corinne Wyser, Ressortleiterin Altpfader; Melina Aletti, Abteilungsleiterin; Andrin Lingg, Hauptkassier; Katrin Keller, Aktuarin; Nadja Alluisetti, Ressortleiterin Elternrat; Martin Meier, Präsident.

Der neue Vorstand der Pfadi Phoenix Niederamt (von links): Jan Braun, Beisitzer; Markus Spielmann, Ressortleiter Pfadiheime; Corinne Wyser, Ressortleiterin Altpfader; Melina Aletti, Abteilungsleiterin; Andrin Lingg, Hauptkassier; Katrin Keller, Aktuarin; Nadja Alluisetti, Ressortleiterin Elternrat; Martin Meier, Präsident.

Die Pfadiabteilung Schönenwerd, die Pfadi Niedergösgen und der Pfadiheim-Verein Niedergösgen haben am Samstagnachmittag beschlossen, sich zusammenzuschliessen: Pfadi Phoenix Niederamt heisst der neue Verein, dem über 400 Mitglieder angehören.

Pfadi Phoenix Niederamt: So lautet der Name des neu gegründeten Niederämter Vereins mit über 400 Mitgliedern, zu dem sich drei Pfadivereine zusammengeschlossen haben. Nach über zwei Jahren Vorbereitungen einer eigens einberufenen Projektgruppe vollzogen die Pfadiabteilung Schönenwerd, die Pfadi Niedergösgen und der Pfadiheim-Verein Niedergösgen den letzten Schritt: Am Samstag unterschrieben sie die Fusionsverträge und hielten ihre erste gemeinsame Generalversammlung ab.

«Man kann von einem Jahrhundertanlass für die Pfadibewegung im Niederamt sprechen», sagt Markus Spielmann, Ex-Präsident des Pfadiheim-Vereins und Vorstandsmitglied im neuen Verein.

Mehrere Gründe waren für den Zusammenschluss ausschlaggebend. So standen sich die drei Vereine in ihrer Tätigkeit stets nah. Weiter ruhten die aktiven Tätigkeiten der Pfadiabteilung Schönenwerd seit mehreren Jahren, weshalb sie Interessierte jeweils an Niedergösgen verwiesen. Ausserdem sollen durch den Zusammenschluss die Personalressourcen effizienter eingesetzt und die Verwaltung der zwei Pfadiheime vereinfacht werden. «Das Leiterteam kann sich nun auf seine Kernaufgaben konzentrieren und muss zum Beispiel keine eigene GV mehr durchführen», erklärt Spielmann nach der Versammlung. Die Initiative für den Zusammenschluss ging unter anderem von Andy Morger aus, der vor Spielmann den Pfadiheim-Verein präsidiert hatte.

Am Samstagnachmittag hatten die drei Vereine jeweils noch ihre letzte eigene GV durchgeführt und die Fusionsverträge einstimmig angenommen. Entsprechend ging es an der ersten GV am Abend primär um die Details des neuen Vereins. Gleich zu Beginn wurden die Fusionsverträge unterzeichnet und mit Applaus und Bravo-Rufen gewürdigt.

Alle Traktanden der Gründungsversammlung wurden einstimmig angenommen.

Alle Traktanden der Gründungsversammlung wurden einstimmig angenommen.

   

Alle Vorstandsmitglieder sind Altpfader

Die 61 stimmberechtigten Anwesenden wählten den Vorstand. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind Altpfader, was Spielmann besonders freut: «So lebt der Pfadigeist auch im Vorstand.» Den Bedenken mancher Mitglieder, ein seit knapp 40 Jahren funktionierendes System zu ändern, kommt entgegen, dass die einzelnen Ressorts weitgehend unabhängig voneinander funktionieren.

Grundsätzlichen Widerstand habe es nicht gegeben, lediglich einigen Erklärungsbedarf vonseiten der Projektgruppe. Noch fehlen die Farben im Logo, die auch die neue Krawatte schmücken werden. Eine Arbeitsgruppe kümmert sich um die Farbauswahl und präsentiert die Krawatte Mitte Dezember. «Bringt Farbe in den Verein», rief Spielmann insbesondere die Jugendlichen auf, sowohl bezüglich Logo und Krawatte wie auch im übertragenen Sinne. Das Pfadiheim mittlerweile fast fertig und kann ab sofort gemietet werden. Im Dezember beherbergt es die erste grössere Gruppe.

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