Die Jugendarbeit in Lostorf und Obergösgen ist auf Kurs. Das findet der Lostorfer Gemeinderat. An seiner letzten Sitzung hat er den Jahresbericht der «Offenen Jugendarbeit Lostorf Obergösgen» mit viel Lob genehmigt. «Die ‹Offene Jugendarbeit Lostorf/Obergösgen› hat sich im Berichtsjahr 2018 weiter etabliert und geniesst über die Gemeindegrenze hinaus einen sehr guten Ruf», teilt der Gemeinderat mit.

Erfreulich oft werde die Jugendarbeit von unterschiedlichsten Leuten angefragt, um etwa bei der Organisation von Events zu helfen. Daran zeige sich, dass der Nutzen der Jugendarbeit einer breiten Bevölkerungsschicht zu Gute komme und sich nicht nur an Jugendliche richte, so der Gemeinderat weiter.

Neuer Jugendarbeiter gefunden

Im Berichtsjahr hat sich einiges getan. Für den Verein Jugend und Freizeit, der für die Jugendarbeit in Lostorf seit 2016, in Obergösgen seit 2017 verantwortlich ist, gab es zum Beispiel mehr Arbeit. Denn auch Olten hat seine Jugendarbeit temporär an diesen Verein übergeben. Weiter haben Jugendliche aus Lostorf einen Anerkennungspreis aus dem Jugendprojektwettbewerb erhalten.

Auch ein personeller Wechsel stand bei der «Offenen Jugendarbeit Lostorf Obergösgen» an. Für den Jugendarbeiter Raphael Stampbach musste nach vier Jahren ein Ersatz gefunden werden. «Er hat den Aufbau der lokalen Jugendarbeit zusammen mit Stefanie Wyss wesentlich mitgeprägt», würdigt der Gemeinderat sein Engagement. Mit Manuel Röschli wurde ein Nachfolger gefunden. Zusammen mit der bisherigen Stefanie Wyss wird er die Stelle besetzen.

Somit stehen den Jugendlichen weiterhin geschlechtsspezifische Ansprechpartner zur Verfügung. «Der Wunsch nach einem männlichen Jugendarbeiter konnte dadurch idealer Weise umgesetzt werden», zeigt sich der Gemeinderat erfreut. Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Obergösgen wird abschliessend noch erwähnt. Diese funktioniere gut. (mgt)