Obergösgen/Lostorf

Die GEWAG ist Anziehungspunkt für alle Generationen

Beim Schreinerbetrieb M. Coray AG aus Däniken konnten die Besucher unter Anleitung der Angestellten eine Holzblume anfertigen. Markus Müller

Beim Schreinerbetrieb M. Coray AG aus Däniken konnten die Besucher unter Anleitung der Angestellten eine Holzblume anfertigen. Markus Müller

Die Gewerbeausstellung Gösgeramt (GEWAG) kommt am neuen Standort bei den Besuchern, aber auch bei den Standbetreibern gut an, wie ein Augenschein vor Ort zeigt.

Fünf Jahre nach der letzten Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Mittelgösgen in Lostorf fand am Wochenende die Ausstellung GEWAG 18 in der Kreisschule in Obergösgen statt. Dies zog zahlreiche Besucher vor allem aus der näheren Umgebung an.

So beispielsweise Robert Fehlmann und Susanne Jäggi aus Erlinsbach SO. «Es ist schön, dass die Aussteller hier nicht so aufdringlich sind», findet Fehlmann, der von Erlebnissen an anderen Ausstellungen erzählt. Die beiden waren neugierig auf die Ausstellung, da diese zum ersten Mal so stattfand. «Ausserdem hat es sich angeboten als ein Nachmittagsprogramm, nachdem ich am Morgen gearbeitet habe», erzählt Fehlmann. Die elfjährige Tochter Jasmin ist derweil bereits einige Stände weitergelaufen.

Am Samstagnachmittag fällt auf, dass Besucher allen Alters gekommen sind. Die beiden Rentner Daniel und Elisabeth Zehnder aus Obergösgen hatten bereits die Lostorfer Gewerbeausstellung LOGA vor fünf Jahren besucht. «Es hat viel mehr Platz zwischen den Ständen und ist weniger eng hier», zieht Elisabeth Zehnder einen Vergleich mit dem früheren Standort. Auch viele Familien sind anzutreffen. Carmen Paradisa aus Obergösgen hat die Neugierde in die Kreisschule geführt.

Ihre beiden Töchter halten Autogrammkarten der EHC-Olten-Spieler in der Hand, die am Samstagnachmittag eine Autogrammstunde gaben. Die beiden Mädchen finden die Ausstellung cool, wie sie sagen. Später basteln sie Holzblumen am Stand der Däniker Schreinerei M. Coray AG, die sie anschliessend am Stand vom Trimbacher Malergeschäft Hartmann GmbH anmalen dürfen.

Besonders diese beiden Stände ziehen an diesem Nachmittag viele Kinder an. «Wenn sich ein Kind traut, spricht es sich dann meistens herum und die anderen Kinder kommen auch», erzählt Schreiner William Oesch, der zusammen mit dem Lehrling Sascha Hammer den Stand betreut. Geduldig lassen sie die Kinder mit Heissleim die einzelnen Holzteile zusammenstecken. Stolz läuft ein Junge mit seiner fertigen Holzblume zum Stand von Maler Hartmann, während sich bereits das nächste Kind an die beiden Schreiner wendet.

Die Zusammenarbeit freut Martin Hartmann, der den Kindern die Farben zeigt und die Blumen anschliessend trocken föhnt. Am Freitagabend sei viel gelaufen, am Samstagmorgen und -nachmittag jedoch weniger. Dies erzählen auch andere Standbetreiber, beispielsweise Gabriele Dällenbach von der Drogerie im Centro. Sowohl sie wie auch Hartmann können sich grundsätzlich vorstellen, wieder bei einer Ausstellung in dieser Art dabei zu sein.

Treffpunkt für die Region

Neben den regionalen Betrieben, mit denen die Besucher an der Ausstellung einfach in Kontakt kommen können, dient der Anlass auch als Treffpunkt für die Region. Am späteren Nachmittag füllt sich die Kafistube. Zwei Freundinnen Mitte zwanzig aus Stüsslingen und Winznau haben sich an der Ausstellung getroffen, da diese in der Mitte der Wohnorte lag.

Neben Verpflegung bot das Rahmenprogramm einiges mehr für die Besucher: Auf dem Platz vor der Turnhalle konnten sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben oder mit anderem Spielzeug unter der Aufsicht der Offenen Jugendarbeit Lostorf/Obergösgen beschäftigen. Am Sonntag kamen die Kinder mit Globi und Clown, Spielen, einem Ballonmodelleur und einem Schminkstand auf ihre Kosten. Wer sein Glück versuchen wollte, konnte Lose für die Tombola kaufen. Für Leute, die ihr Wissen unter Beweis stellen wollten, lockte ein Wettbewerb am Stand der Einwohnergemeinden Lostorf und Obergösgen.

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