Mittels einer mobilen Gasbrandstelle konnte der Bevölkerung in Starrkirch-Wil gezeigt werden wie man selbst Kleine- und Entstehungsbrände effizient löschen kann. Mit einer Löschdecke und verschiedenen Feuerlöschern konnten die Besucher sich nach einer Einführung selbst von der Löschwirkung der unterschiedlichen Löschmittel überzeugen.

Eindrücklich wurde ebenfalls gezeigt, wie schnell es bei einer Gasflasche zu einer Explosion kommen kann. Dazu wurde im geschützten Käfig eine kleine Gaskartusche zur Detonation gebracht. An einem anderen Arbeitsplatz konnten sich die Gäste selbst von der Einsatztauglichkeit einer Wärmebildkamera überzeugen.

Nach einer kurzen Einführung durfte man mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet in einen stark verräucherten Raum um nach Gegenständen und Personen Ausschau zu halten. Selbstverständlich war dieser Rauch nur Discorauch und nicht schädlich für die Gäste.

Anschliessend wurde gezeigt, was bei einem falschen Löschversuch passiert mit Öl oder Fettbrand in einer Pfanne. Am einfachsten und effizientesten ist, einen Deckel auf die Pfanne zu setzten und den Brand somit zu ersticken. Den Besuchern konnte anhand dieser Beispiele wertvolle Tipps mitgegeben werden wie sie sich bei diversen kleineren Entstehungsbrände grössere Schäden selbst verhindern können.

183,5 Einsatzstunden

Während des anschliessenden Apéros wurde durch Kommandant Rolf Hüsser informiert, dass die Feuerwehr Starrkirch-Wil im letzten Jahr zehn Einsätze leisten durften. Insgesamt kamen dabei 183,5 Einsatzstunden zusammen, wovon ein Brand (Nachbarschaftshilfe in Dulliken), ein Herznotfall, vier Wasserschäden, zwei Sturmschäden, eine Tierrettung und ein Gasaustritt verbucht wurden. Geübt wurde für solche Einsätze während 27 Übungen. Die Mitglieder der Wehr besuchten dieses Jahr insgesamt 27 Kurse.

Der Kommandant konnte fünf neue Mitglieder vorstellen: Rico Koglin, Mischa Wälty, Michel Lehmann, Pascal Moll und Leandro Tonet. Abschied nehmen musste man von Noah Hirschi infolge Wohnortwechsels.

Ebenfalls verdankt wurde der Dienst von Feuerwehradministratorin Sandra Moll. Im Jahr 2013 übernahm Sie das Amt des Fouriers und wurde damit auch Mitglied in der Feuerwehrkommission als Aktuarin. Seither war sie für das leibliche Wohl, die Abrechnungen und die gesellschaftlichen Anlässe der Feuerwehr verantwortlich. Der Kommandant ihr grosses Engagement.

Michel Lehmann konnte als ihr Nachfolger gewonnen werden. Er wird per Ende Jahr sein Amt als Feuerwehradministrator antreten. Befördert wurde Patrik Traber zum Offizier, der den Offizierskurs für seinen Arbeitgeber dem KKG absolvierte. Er löst Oberleutnant Stefan Wyss im Amt des Atemschutzchefs ab.

Zum Schluss bedankt sich der Kommandant bei seiner Mannschaft und besonders bei seinem Kader und deren Angehörigen, dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung, den Nachbarfeuerwehren Dulliken und Olten und der Betriebswehr KKG für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung. (mgt)