Gemeindeversammlung

Die Däniker sagten Ja zur «unschönen» Rechnung

«Ich bin froh, dass das Traktandum trotz des schlechten Resultats reibungslos über die Bühne ging», sagt Gemeindepräsident Matthias Suter nach der Gemeindeversammlung.

Die Stimmberechtigten genehmigten die letztjährige Jahresrechnung der Gemeinde Däniken trotz des Defizits. Für den Gemeinderat ein Erfolg.

«Es ist ein unschönes Resultat», sagt Gemeindepräsident Matthias Suter über die letztjährige Jahresrechnung der Gemeinde Däniken. Diese schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 1,234 Millionen Franken ab und fällt fast doppelt so hoch aus wie erwartet. Damit wurde an der Gemeindeversammlung am Montagabend die Jahresrechnung als Haupttraktandum zur Abstimmung vorgetragen.

Den 64 anwesenden Stimmberechtigten stellten die Verantwortlichen von der Gemeinde die Zahlen vor. Diskussionslos und ohne Fragen habe der Souverän anschliessend die Zahlen genehmigt: «Ich bin froh, dass das Traktandum trotz des schlechten Resultats reibungslos über die Bühne ging», so der Gemeindepräsident.

«Eine angenehme Gemeindeversammlung»

Anschliessend informierten die Behörden die Stimmbürger noch über den Stand der aktuellen Geschäfte. So wurde etwa der Kauf eines Stücks Land vermeldet: Die Gemeinde kaufte den SBB etwas mehr als 500 Quadratmeter im Zusammenhang mit dem Ausbau der Sandackerstrasse ab.

Weiter verkündete Gemeindepräsident Suter, dass der Rückbau des Bahnhofsgebäudes sowie der Bau der letzten Rampe im August starten würden. Während der Arbeiten wird der Zugang zu den Perrons neu ausgeschildert. Im Frühjahr 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Nach einer knappen Stunde lud Suter seine Stimmbürger zum Apéro ein: «Es war eine angenehme Gemeindeversammlung», hält er fest. Auch wenn aufgrund des Wetters und der mageren Traktandenliste weniger Däniker als sonst in die Bühlhalle gekommen seien.

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