Dulliken
Die Bürgergemeinde schenkt der Arbeitstruppe «Waldchutzen» ein eigenes Auto

Die Bürgergemeinde Dulliken spendiert der freiwilligen Arbeitsgruppe «Waldchutzen» ein eigenes Einsatzfahrzeug. Damit soll auch die Bevölkerung auf den Einsatz der Bürgergemeinde für die Pflege des Waldes aufmerksam gemacht werden.

Eduard Hofer
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Mit dem neuen Fahrzeug soll auch die Bevölkerung auf den Einsatz der Bürgergemeinde für die Pflege des Waldes aufmerksam gemacht werden.

Mit dem neuen Fahrzeug soll auch die Bevölkerung auf den Einsatz der Bürgergemeinde für die Pflege des Waldes aufmerksam gemacht werden.

Zur Verfügung gestellt

Die «Waldchutzen», eine freiwillige Arbeitstruppe, entstand vor knapp 20 Jahren nach dem verheerenden Sturm Lothar, der im Wald grosse Schäden anrichtete. Sie halfen dem Revierforst bei den Aufräumarbeiten, richteten den Rastplatz Borstrain wieder her, räumten und sanierten Wanderwege und einige Weiher im Dullikerwald. Im Laufe der Zeit übernahm der Forstbetrieb alle Aufgaben, die zum Erhalt des Waldes nötig sind.

Die «Waldchutzen» unter Anleitung der Dulliker Forstkommission beschränkten sich auf den Unterhalt vom Rastplatz, Wanderwegen, Wegweiser, Strassenränder und vor allem mit der Aufzucht und Pflege von Weihnachtsbäumen in der Büchs und beim Wegweiser (oberhalb des Holzschopfes). Für den Transport von Helfern und Materialien wurden immer private Fahrzeuge und Anhänger verwendet. Um den heutigen Anforderungen an Personenfahrten und Geräte zu genügen, wünschten sich Forst und «Waldchutzen» ein eigenes Fahrzeug.

Aus dem Anna-Kaspar-Fonds, der vor zwei Jahren aufgelöst wurden, konnten verschiedene Projekte finanziert werden, ausserhalb der ordentlichen Rechnung der Bürgergemeinde. So beschloss der Bürgerrat, für die «Waldchutzen» ein Personentransportfahrzeug anzuschaffen und beauftragte die Forstkommission, ein geeignetes Fahrzeug zu suchen. Das neue Fahrzeug – ein dunkelblauer VW-Diesel-Transporter mit acht Sitzplätzen – ist auf jeder Seite mit «Bürgergemeinde Dulliken» inklusive Wappen gekennzeichnet. Front und Heck sind mit der Aufschrift «Waldchutzen» versehen.

Zur Einweihung des neuen Fahrzeuges fanden sich eine grosse Schar der «Waldchutzen», Forstkommission und der Bürgerrat beim Holzschopf ein. In einer launigen Rede des Bürgergemeindepräsidenten Matthias Weidmann über die Anschaffung des Fahrzeuges und die Herkunft des Wortes «Waldchutzen» präsentierte er das neue Auto. Nicht ohne einen grossen Dank an die Helfer der «Waldchutzen» und der Forstkommission auszusprechen.

Mit dem neuen Fahrzeug soll auch die Bevölkerung auf den Einsatz der Bürgergemeinde für die Pflege des Waldes als Erholungsgebiet aufmerksam gemacht werden. Matthias Weidmann übergab das Fahrzeug an Forstpräsident Guido Bärtschi und seinen «Waldchutzen» mit dem Wunsch, es möge die Helfer weiterhin motivieren, sich für Erhalt und Pflege des Waldes einzusetzen.

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