Obergösgen
Die Anlaufstelle Integration bleibt

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Der Dorfkern Obergösgen zwischen Oltner- und Lostorferstrasse.

Der Dorfkern Obergösgen zwischen Oltner- und Lostorferstrasse.

Bruno Kissling

Das Projekt «start.integration» wurde vom Kanton Solothurn an die Gemeinden übertragen. Ab 1. Januar 2018 ist es Aufgabe der Gemeinden, Erstgespräche mit ausländischen Neuzuzügern zu führen. Die Obergösger Integrationsstelle, welche seit 2014 besteht, bietet die Erstgespräche bereits an.

Zudem vermittelt sie die Zuzüger an den Konversationstreff «Hoi zäme» und die Ecap-Deutschkurse und steht für Fragen, die sich im Alltag stellen, zur Verfügung. Bisher wurde die Integrationsstelle der Gemeinde als Pilotprojekt vom Kanton finanziell unterstützt. Mit der Einführung von «start.integration» fällt diese Unterstützung weg. Neu wird noch ein reduzierter Sockelbeitrag entrichtet.

Wie Obergösgen ab Anfang 2018 mit der Integrationsstelle weiterfahren will, wurde im Gemeinderat besprochen. Der Rat kam zum Schluss, dass die bewährte Integrationsarbeit in der aktuellen Umsetzung beibehalten werden soll, und gab die anfallenden Kosten von 20 000 Franken frei. Diese beinhalten die Anlaufstelle Integration mit einem 10-Prozent-Pensum und den Konversationstreff «Hoi zäme».

Sarah Holzer.

Sarah Holzer.

zvg

Eine Anfrage von Winznau bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit wurde positiv beantwortet.

Kurt Stebler wurde im Januar 2017 pensioniert. Als Nachfolgerin wählte der Gemeinderat als neue Sachbearbeiterin für die Bauverwaltung Sarah Holzer aus Lostorf. Sie hat ihre Arbeit am 2. Mai aufgenommen.

Der Gemeinderat genehmigte folgende budgetierte Kredite: Insgesamt 30'200 Franken für die Fassadensanierung an der Unterdorfstrasse 5; 104'692 Franken für die Ersatzbeschaffung eines Traktors Typ Fendt 211 F. (bmo)