Eine lockere und unbeschwerte Schulschlussfeier erlebten die 56 Schülerinnen und Schüler der Sek P Niederamt. Zwei Klassen hatten die 2 Jahre progymnasialen Unterricht am Schulstandort Schönenwerd besucht, eine Klasse in Mittelgösgen. Von den 56 Austretenden werden nun 52 an die Kantonsschule Olten wechseln, vier besuchen ihr 9. Schuljahr in einer 3. Sek E.

Im Casino Schönenwerd konnte Schulleiter Andreas Basler ein «volles Haus» von Eltern, Angehörigen, Behördenvertretern und Freunden der Schule begrüssen. Offenbar war es ein guter Schülerjahrgang. Der Schulleiter war jedenfalls des Lobes voll: «Wir Erwachsenen haben grossen Respekt, was ihr Schülerinnen und Schüler geleistet habt.» Er erwähnte eine Schülerin, die ursprünglich in der Basisstufe der Sekundarschule (Sek B) angefangen hatte, dann an die Sek E wechseln konnte und nun die Sek P erfolgreich abgeschlossen hat. Ein Beleg für die Durchlässigkeit der Sekundarschulstufen.

Auch die Klassenlehrpersonen – Roger Blöchliger und Annemarie Baader in Schönenwerd, Andreas Schibli in Mittelgösgen – und die Fachlehrerinnen und Fachlehrer hätten sich «kompetent, mit viel Engagement und Herzblut» eingegeben, anerkannte Basler. Aus dem Lehrkörper verabschiedete er Irene Eschmann, die seit dem Start der Sekundarschulreform I im Jahr 2011 an der Sek P Niederamt die Fächer Deutsch und Französisch unterrichtete, wie zuvor schon viele Jahre an der Bezirksschule Schönenwerd.

Der Präsident des Schulvorstands, Daniel Huber (Obergösgen), stellte fest, dass nun der 5. Schülerjahrgang der Sek P Niederamt abgeschlossen hat und nach den Sommerferien der 7. Jahrgang starten wird. «Unsere Schule ist heute bestens etabliert», hielt er fest, «wir sind nicht mehr im Probestatus, der Kanton hat anerkannt, dass sich unser Konzept mit den zwei Standorten bewährt hat.»

Höhepunkt der Feier war natürlich die Übergabe der Zeugnisse an die 56 Austretenden. Die dazugehörige Rose erhielten sie vom höchsten Solothurner, Kantonsratspräsident Urs Huber aus Obergösgen. Er hatte selber einmal die Kreisschule Mittelgösgen besucht – «die beste Schule von Westeuropa», wie er schmunzelte. «Wissen und Können ist eure persönliche Schatztruhe», sagte Huber den heutigen Schülerinnen und Schülern, «je mehr drin ist, umso besser geht es euch im Leben.»