Lostorf
Der Werkhof erhält neue Fahrzeuge

Der Gemeinderat Lostorf hat für das Bauamt drei neue Ersatzfahrzeuge bewilligt.

Markus von Däniken
Merken
Drucken
Teilen
Lostorf bekommt neue Gemeindefahrzeuge.

Lostorf bekommt neue Gemeindefahrzeuge.

Bruno Kissling

Bereits 2013 hatte die Lostorfer Baukommission beantragt, als Ersatz für den kleinen Bobcat einen neuen Geräteträger für den Werkhof anzuschaffen. Der damalige Antrag wurde abgelehnt, und die Schneeräumung auf den Gehwegen, wofür das Fahrzeug damals hauptsächlich vorgesehen war, extern vergeben. Das Bauamt erkannte aber im neu anzuschaffenden Fahrzeug ein gewaltiges Potenzial und liess dieses (ohne Winterdienstausrüstung, aber mit Rasenmähwerk und Mulchvorsatz) deshalb im Investitionsplan als Ersatz des Kleintraktors im Jahr 2017 einfliessen.

Nach dem personellen Wechsel an der Spitze des Bauamts hat der ehemalige Werkhofvorarbeiter die geplante Anschaffung nochmals kritisch hinterfragt und ist zum Schluss gekommen, dass dieses Fahrzeug zwar sehr gut, aber für den vorgesehenen Einsatz eher zu schwer war.

Auch der grössere Bobcat mit Jahrgang 2002 ist reparaturanfällig und muss demnächst vorgeführt werden. Es ist mit Sanierungskosten von etwa 10'000 Franken zu rechnen. Ein weiteres Gerät, nämlich der Mäher aus dem Jahre 2004, weist aufgrund seines Alters immer wieder Verschleissschäden auf. Aus diesem Grund wurde der Ersatz aller drei Fahrzeuge (Kleintraktor, grosser Bobcat und Mäher) in eine Gesamtbetrachtung einbezogen.

Für den Ersatz der Fahrzeuge wurden verschiedene Fahrzeuge geprüft und im Einsatz vor Ort getestet. Der Rat hat den Nachtragskredit für drei separate Fahrzeuge genehmigt. Ein Beschluss des Souveräns ist nicht erforderlich, weil es sich um drei separate Kredite handelt und dies in der Kreditkompetenz des Gemeinderates liegt.

Neue Telefonanlage

Weltweit werden die Kommunikationsnetze auf die IP-Technologie (analog auf digital) umgestellt. Auch auf der Gemeindeverwaltung Lostorf erfolgt per 31. Dezember 2017 die Umstellung der Telefonieanschlüsse auf IP, was einen Ersatz der bestehenden Telefonanlage im Gemeindehaus und der Schule erforderlich macht. Die letzte Ablösung der Telefonanlage erfolgte im Jahre 2008 und verursachte Kosten von rund 27 000 Franken.

Von zwei ortsansässigen Unternehmen wurde je eine Offerte eingeholt. Einerseits wurde eine konventionelle und anderseits eine Cloud-Lösung offeriert. Die Offerten wurden auf den gleichen Stand gestellt und objektiv miteinander verglichen. Für die Ablösung der Telefonanlage war im Budget ein Betrag von 20'000 Franken als Annahme vorgemerkt.

Dieser Betrag reichte nicht aus, weshalb ein Nachtragskredit erforderlich wurde. Vor allem aus Sicherheitsgründen hat sich der Rat dann für eine konventionelle Lösung entschieden. Zudem fallen bei diesem System keine Verbindungsgebühren mehr an. Der Rat hat den Nachtragskredit von 6000 Franken bewilligt.