Küttigen-Erlinsbach

Der Gewinn der Clientis Bank steigt um 44 Prozent

«Wir sind stolz auf das solide Jahresergebnis»: Bank-Chef Hansjörg Gloor.zvg

«Wir sind stolz auf das solide Jahresergebnis»: Bank-Chef Hansjörg Gloor.zvg

Die Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach (CKE) konnte ihren Gewinn 2016 auf 2.1 Millionen Franken steigern. Vom hohen Gewinn sollen auch die Aktionäre profitieren.

Die Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach (CKE) spricht von einem «erneut starken Jahresergebnis». Der Gewinn stieg um 44 Prozent auf 2,1 Millionen Franken. Der Sprung ist zu einem schönen Teil auf einen Sondereffekt zurückzuführen. «Dank steter Einhaltung der hohen Bonitätsanforderungen in der Kreditprüfung und einem konsequenten Risikomanagement konnten wir 2016 nicht mehr benötigte Wertberichtigungen auflösen», erklärt Bankdirektor Hansjörg Gloor. Vom hohen Gewinn sollen auch die Aktionäre profitieren: Der Verwaltungsrat beantragt, eine Sonderdividende von 5 Prozent auszuschütten (zusätzlich zur ordentlichen Dividende von 23 Prozent).

Die Bank ist kerngesund: Sie konnte ihr Eigenkapital auf 42,8 Millionen Franken steigern (+22 Prozent). Die Kundenausleihungen von nahezu einer halben Milliarde Franken (+5 Prozent) sind zu 90 Prozent mit Kundengeldern (+3 Prozent auf 445 Mio. Franken) gedeckt. Trotz der aktuell extrem tiefen Zinsen gelang es der Bank, im Zinsgeschäft mehr zu verdienen. Wie gross dabei der Effekt der aufgelösten Rückstellungen für nicht mehr benötigte Wertberichtigungen war, ist unklar, weil in der Medienmitteilung deren Betrag nicht ausgewiesen wird.

Die CKE beschäftigt 23 Mitarbeiter. Sie ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und seit Ende 2014 mit einer Geschäftsstelle in Lostorf vertreten. Weil im Bankgebäude in Küttigen der Raum für Arbeitsplätze knapp wurde, werden dort im Sommer die zwei Dachwohnungen in Büros umgenutzt. (uhg)

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