Eine bunte Truppe von 55 Kindern und Erwachsenen fand sich auf dem Gelände des Spielplatzes ein, um im Rahmen eines Bautages zuzupacken. Es ging vor allem um den Aufbau der diversen Spielgeräte. Zügig wurden diese Arbeiten unter der Leitung von Gabriela Lätt und Roland Scherer von einer Gruppe Freiwilliger erledigt. Eine andere Gruppe beförderte im Schubkarren Beton für Fundamente oder bereitete mit Rechen den Humus für die spätere Bepflanzung vor.

Rasch nahm das Projekt Gestalt an. Zwischendurch wurde sogar noch Zeit für ein Fussballspiel gefunden.

Zur Mittagszeit gab es einen Imbiss aus Brot, Wurst und Kartoffelsalat, selbstverständlich ergänzt durch reichlich Tranksame. Am Nachmittag begann der Schweiss in Strömen zu fliessen. Umso eindrucksvoller war das Durchhaltevermögen der Freiwilligen. Gegen Abend waren die vorgesehenen Arbeiten grösstenteils abgeschlossen.

In den darauf folgenden Wochen wurde der Gartenbauer nochmals tätig und führte das Projekt zügig zu Ende. Schliesslich konnten die Absperrbänder in den Herbstferien entfernt werden.

Sofort wurde der Platz von den ersten Kindern erstürmt. Seither sind täglich Schulkinder, Mütter und Väter mit Kleinkindern und andere Besucher auf dem Platz anzutreffen. Das Ziel, einen Begegnungsort zu schaffen, wurde zweifellos erreicht. Finanziert wurde der Platz ohne öffentliche Mittel, sondern durch ein Legat, mit Spenden, Dienst- und Sachleistungen. Auch gab es einen Frühlingsmarkt mit Sponsorenlauf, organisiert durch die Primarschule, welcher einen Betrag von über 15'000 Franken einbrachte. (MGT)