Bevölkerung

Das Niederamt wächst langsamer

In den Niederämter Gemeinden fällt das Bevölkerungswachstum im letzten Jahr mit 0,57 Prozent geringer aus als im übrigen Kanton.

In den Niederämter Gemeinden fällt das Bevölkerungswachstum im letzten Jahr mit 0,57 Prozent geringer aus als im übrigen Kanton.

Die meisten Gemeinden im Niederamt sind im letzten Jahr gewachsen. Nur in vier von 18 Gemeinden ist die Einwohnerzahl rückläufig.

Um 2304 Personen ist die Bevölkerung im Kanton Solothurn im vergangenen Jahr gewachsen. Das entspricht einer moderaten Zunahme von 0,85 Prozent auf insgesamt 273'015 Einwohner per 31. Dezember 2017.

Der Bezirk Olten liegt diesbezüglich genau im kantonalen Durchschnitt, der Bezirk Gösgen mit 0,75 Prozent leicht darunter. Insgesamt leben 79'125 Menschen in den beiden Bezirken. Betrachtet man ausschliesslich die Niederämter Gemeinden, fällt das Bevölkerungswachstum im letzten Jahr mit 0,57 Prozent geringer aus als im übrigen Kanton.

Spitzenreiter Erlinsbach

Erlinsbach verzeichnete mit 2,34 Prozent den grössten Wachstumsschub zwischen Olten und Aarau. 81 Einwohner kamen im letzten Jahr neu hinzu. Nur leicht weniger waren es in Dulliken mit 74 neuen Einwohnern, was einem Wachstum von 1,5 Prozent entspricht.

Die Gemeinde konnte vor kurzem ihren 5000. Einwohner begrüssen, was aber für den Stichtag vom 31. Dezember 2017 nicht mehr relevant ist. Auch in der Berggemeinde Wisen beträgt das das Wachstum dank 8 neuen Einwohnern knappe 2 Prozent.

In Trimbach, der grössten Niederämter Gemeinde mit 6715 Einwohnern, liegt das Wachstum mit 34 Personen knapp über einem halben Prozent. Lostorf verzeichnete mit drei neuen Einwohnern den kleinsten Bevölkerungszuwachs (0,08 Prozent), dürfte aber trotzdem bald die 4000er-Marke knacken. Keine Veränderung gab es in der kleinsten Niederämter Gemeinde Rohr, wo Ende 2017 wie schon im Vorjahr 97 Einwohner lebten.

Vier Gemeinden haben im letzten Jahr einen Bevölkerungsrückgang erfahren. In Kienberg fiel die Abnahme um 16 Personen besonders ins Gewicht. Dies entspricht einem Rückgang um rund 3 Prozent. In den kleineren Gemeinden wirken sich Schwankungen oft stärker aus. Aber auch Schönenwerd hatte zum Jahresende 54 Einwohner weniger als noch ein Jahr zuvor.

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