Beschwerlich war das Leben der Pfahlbauer – und gefährlich. Glücklicherweise sind die Nachbauten im Massstab 1:2 im Ballypark nicht bewohnt. Denn Sturm Burglind hinterliess auch hier seine Spuren und entwurzelte eine stolze Buche am Ufer des Teichs. Der Baum krachte genau auf den Dachfirst eines der Pfahlbauer-Häuschens und hieb den Dachfirst entzwei. Auch die Seitenwände wurden arg in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Wucht des Aufpralls barst der Stamm des Baumes, welcher nun einen der zahlreichen Fusswege im Park blockiert.

Mitarbeiter der für den Parkunterhalt zuständigen Oltech verschafften sich am Freitag vor Ort einen Überblick. Selber konnten sie den Baum nicht wegräumen. «Er ist zu gross. Dafür braucht es ein Forstunternehmen mit entsprechender Ausrüstung», sagte Oltech-Einsatzleiter Reto Geiser auf Anfrage. Doch diese haben angesichts der Sturmschäden in der Region noch andere Dringlichkeiten. Laut Geiser brachte Burglind im Park noch zwei weitere Bäume zu Fall.

Die Pfahlbauten wurden nicht zum ersten Mal Opfer einer Wetterlaune. 2007 riss ein Hochwasser sämtliche Häuser mit sich. Die Siedlung wurde daraufhin neu konstruiert.