Stüsslingen
Bevölkerung darf mitwirken bei Spiel- und Begegnungszone

Das Vorhaben, beim Schulhaus am Gärbetweg eine Spiel- und Begegnungszone zu errichten, ist durch ein Legat und verschiedene Spendenaktionen finanziell gesichert. Die Bevölkerung wird zur Mitarbeit bei der Erstellung eingeladen. Vorgesehener Arbeitstag ist der 10. September.

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Stüsslingen. (Archiv)

Stüsslingen. (Archiv)

Bruno Kissling

Das ambitiöse Vorhaben, beim Schulhaus am Gärbetweg eine Spiel- und Begegnungszone zu errichten, ist durch ein Legat und verschiedene Spendenaktionen finanziell gesichert. Auch hat die vorbereitende Arbeitsgruppe die Grundlagen für einen Planungsauftrag an die Firma Ecovia geschaffen. Dieser ist in der Zwischenzeit erfolgt.

Die Bevölkerung wird zur Mitarbeit bei der Erstellung eingeladen. Vorgesehener Arbeitstag ist der 10. September (Verschiebedatum 17. September). Das Anmeldeformular ist auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Das Formular kann einem Schulkind mitgegeben oder der Gemeindekanzlei übermittelt werden. Für Speis und Trank am Arbeitstag ist gesorgt.

Erfreuliche Rechnung

Finanzverwalter Matthias Deppeler orientierte den Gemeinderat über das Resultat der Verwaltungsrechnung 2015, welche mit einem Überschuss von 89 118 Franken abschliesst. Budgetiert war ein Fehlbetrag von 97 772 Franken. Somit liegt eine Ergebnisverbesserung von 186 899 Franken vor. Das gute Resultat ist im Wesentlichen auf höhere Steuereinnahmen und eine streng restriktive Ausgabenpolitik zurückzuführen. Die Rechnung wird an der kommenden Gemeindeversammlung vom 27. Juni zur Genehmigung vorgelegt.

Weiter wurde das von der Schulleiterin vorbereitete Schulprogramm 2016 bis 2019 mit wenigen Ergänzungen verabschiedet. Entwicklungsschwerpunkte sind unter anderem die Spezielle Förderung, Lehrplan 21, Förderung eines gesunden Lernklimas und die Überarbeitung des Qualitäts-Management-Konzepts. Neu wird ein Schulsekretariat mit einem Pensum von zehn Prozent geschaffen, welches von der Gemeindeschreiberin nach Einarbeitung wahrgenommen wird.

Langfristige Personalplanung

Gemeinderat Georges Gehriger legte ein Arbeitspapier unter dem Titel «Langfristige Personalplanung» vor. Auslöser sind vorhersehbare Rücktritte und Pensionierungen langjähriger Amtsträger und Mitarbeiter. Mit der ehemaligen Gemeindeschreiberin Elsbeth Käser ist bereits ein Austritt erfolgt. Zudem haben sich in der Vergangenheit immer wieder Überstunden angehäuft.

Weiter muss dem Mehraufwand durch Einführung des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2 und anderen zusätzlichen Aufgaben wirksam begegnet werden. «Mit der langfristigen Personalplanung verfolgt der Gemeinderat folgende Ziele: Die Kontinuität an Erfahrung und Wissen in der Verwaltung erhalten, Steigerung der Effektivität und Effizienz in den Arbeitsprozessen, einfache Umsetzung und Integration von neuen Aufgaben, Rekrutierung und Halten von motivierten und kundenorientierten Mitarbeitern», schreibt der Verfasser. Der Gemeinderat ist überzeugt, damit den richtigen Weg einzuschlagen. (DMA)

Der Gemeinderat lädt ein zur ordentlichen Rechnungsgemeindeversammlung am Montag, 27. Juni, um 20 Uhr im Vereinsraum.