Super Puma
Berufsfeuerwehrschule Zürich kommt für ein Training gegen Waldbrand nach Trimbach

Die Berufsfeuerwehrschule Zürich und andere Partner übten im Niederamt mit Super Puma die Bekämpfung von Waldbränden.

Noël Binetti
Drucken
Teilen
Mit Helikopter, Hightechdrohne und klassischen Hilfsmitteln trainierten die Einsatzkräfte unter simulierten Bedingungen den Ernstfall bei einem Flur- und Waldbrand.

Mit Helikopter, Hightechdrohne und klassischen Hilfsmitteln trainierten die Einsatzkräfte unter simulierten Bedingungen den Ernstfall bei einem Flur- und Waldbrand.

Schutz und Rettung Zürich

Am Montag führte die Berufsfeuerwehrschule Zürich in Trimbach einen Lehrgang in Wald- und Flurbrandbekämpfung durch. Beteiligt daran waren die Höhere Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) von Schutz & Rettung Zürich, die Schweizer Luftwaffe sowie das Katastrophenhilfe- und Bereitschaftsbataillon aus Bremgarten.

Über der Deponie Erlimoos in Trimbach waren den ganzen Tag über verschiedene Rauchentwicklungen zu sehen. Die Übung wurde von der Höheren Fachschule für Rettungsberufe organisiert und koordiniert. Dabei übten sich angehende Feuerwehrleute aus der ganzen Deutschschweiz zusammen mit der Armee in der Wald- und Flurbrandbekämpfung.

Auf Anfrage sagt Ivo Bähni, Mediensprecher von Schutz und Rettung Zürich: «Dieser Ausbildungs- und Einsatztag wurde in diesem Rahmen das erste Mal gemeinsam mit der Armee durchgeführt.» Das Szenario habe unter realistischen Bedingungen simuliert, wie sich wegen eines heissen Lastwagenmotors bei Umladearbeiten auf einer Deponie ein Flurbrand zu einem Waldbrand ausgeweitet hätte.

Die alarmierten Fachkräfte wurden mittels Armeehelikopter eingeflogen. Von Hand arbeiteten die Feuerwehrleute dann Schneisen in den Boden, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Die Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten vom Helikopter aus unterstützt.

Hightechdrohne und klassische Gerätschaften

Insgesamt waren 60 Personen an der Übung beteiligt, davon 18 Teilnehmende des Berufsfeuerwehrlehrgangs an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe. Zum Einsatz kamen klassische Waldbrandwerkzeuge, darunter ein Mehrzweckhackenwerkzeug, Kettensägen oder ein einfacher Löschrucksack.

Auch moderne Technik wurde verwendet: Eine Drohne von Schutz & Rettung Zürich unterstützte die Einsatzleitung mittels Livevideo und Wärmebildkamera zusätzlich mit Informationen. Anschliessend wurde aufgrund verschiedener verfügbarer Informationen die Einsatztaktik festgelegt.

Die Übung habe gezeigt, dass Theorie und Praxis gut miteinander verknüpft werden konnten. «Optimierungspotenzial besteht noch in der kommunikativen Feinabstimmung», so Bähni. Das taktische Verhalten bei Wald- und Flurbränden unterscheide sich von den klassischen Feuerwehraufgaben. Die Erkenntnisse seien für die angehenden Feuerwehrleute im kommenden Berufsalltag sehr wertvoll.

Abschliessend sagt Bähni: «Insgesamt werten wir die Übung als Erfolg.» Das Teamwork der angehenden Berufsfeuerwehrleute sowie die Zusammenarbeit unter den Organisationen habe dabei sehr gut funktioniert.

Aktuelle Nachrichten