Die Baubewilligung für den Standort Sportplatz Feld liege vor und die Finanzierung des Projekts sei gesichert, wie es in einer Mitteilung von Swiss Volley heisst.

Auch beim Kanton stiess das Vorhaben auf grosses Interesse. Die Regierung erkannte dem Projekt dank der Rolle als nationales Leistungszentrum für den Volleyballsport eine herausragende Bedeutung zu. Dem Projekt wurde im November 2016 das Maximum an beitragsberechtigten Kosten zugesprochen: knapp 717'000 Franken aus dem Sport- und Lotteriefonds. Das sind 30 Prozent der beitragsberechtigten Kosten. «Damit ist die Gesamtfinanzierung gesichert und die Verträge sind unterschrieben», heisst es im Communiqué.

Nora Willi, Präsidentin von Swiss Volley bezeichnet dies als «Meilenstein für den Schweizer Volleyballsport». Auch Hans-Jörg Birrer, Projektleiter NASAK beim Bundesamt für Sport, ist von der längerfristigen Zusammenarbeit der Vertragspartner überzeugt: «Es ist heute auch im Sport nicht einfacher geworden, Grosses zu verwirklichen. Wenn visionäre Projekte wie die Sport- und Eventhalle Mittelland in Schönenwerd durch Private entwickelt werden und konkret Gestalt annehmen, ist das eine ausserordentliche Leistung.»
 
Im März soll der Spatenstich erfolgen und ab dann wird es schnell gehen: Ende Jahr soll bereits in der neuen Dreifachhalle gespielt werden können. «Somit würden die ersten Schweizer Nationalteams im Sommer 2018 in Schönenwerd ihre Trainingslager absolvieren können und wir verfügen über eine schweizweit zentral gelegene optimale Infrastruktur auch für Länderspiele mit bis zu 2000 Zuschauern», freut sich Anne-Sylvie Monnet, Direktorin Volleyball bei Swiss Volley. (mgt/ldu)