Lostorf
Ausbau der Mahrenstrasse muss warten

Mit dem Investitionsprogramm für die nächsten fünf Jahre hat der Gemeinderat von Lostorf seine Prioritäten gesetzt.

Markus von Däniken
Merken
Drucken
Teilen
Die Mahrenstrasse wird nicht saniert.

Die Mahrenstrasse wird nicht saniert.

Google Earth

In Zusammenarbeit mit den Kommissionen und der Bauverwaltung sowie in Berücksichtigung der aktuellen Geschäfte aus dem Erschliessungsprogramm hat die Gemeinde Lostorf ihren Investitionsplan für die nächsten fünf Jahre (2017 bis 2021) zusammengestellt.

Im Moment sind in den kommenden fünf Jahren Investitionen von 11,148 Mio. Franken, ohne Spezialfinanzierungen, geplant. Die Baukommission möchte Kanalisations-, Wasserleitungs- und Strassensanierungen jeweils gemeinsam ausführen. Verschiedene Projekte im Investitionsprogramm können nicht mehr weiter hinausgeschoben werden.

Aktuelle Zahlen für den geplanten Ausbau der Hauptstrasse Nord, inklusive Sanierung des Lostorferbaches, liegen vor. Sie liegen weiterhin in der bereits bekannten Grössenordnung von 4,7 Mio. Franken. Die Planung und Projektierung ist im kommenden Jahr vorgesehen.

Die Sanierung respektive der Ausbau der Mahrenstrasse wäre zwar wünschenswert, wurde aber wegen dringenderer anderer Projekte auf die Jahre 2020/2021 hinausgeschoben. Die Sanierung der Rebenfeldstrasse ist auf das Jahr 2023 geplant.

Übergang zur Internettelefonie

Ab 2017 wird die Internettelefonie (VoIP) eingeführt. Die Analog-Telefonie wird schweizweit aufgehoben. Die Telefonanlage der Gemeindeverwaltung sowie der Server (45 000 Franken) müssen ersetzt werden. Die Planung und Ausführung des neuen Werkgebäudes (Feuerwehr, Bauamt, Entsorgung) wurde ebenfalls auf die Jahre 2020 bis 2022 verschoben. Der geplante Ausbau des Reservoirs Reben, welcher sich immer wieder verzögert hatte, soll in Angriff genommen und bis 2019 realisiert werden.

Neu im Investitionsprogramm aufgenommen wurden die Sanierung der Duschletenstrasse (330 000 Franken), die neue Heizungsanlage der Kreisschule (130 000 Franken, Anteil Lostorf) und die Erschliessung des Sammelplatzes zum Schulhaus (50 000 Franken). Sämtliche Investitionen benötigen noch die Zustimmung des Gemeinderates und des Souveräns.
Der Gemeinderat liess sich von Vertretern der Sozialregion Oberes Niederamt (SON) über verschiedene Punkte des seit 1. Januar 2013 geltenden Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes und des Asylwesens informieren. Neu wird nicht mehr zwischen Beistandschaft, Beiratschaft und Vormundschaft unterschieden. Die Schutzmassnahmen werden nun massgeschneidert den Personen angepasst. Unterschieden wird zwischen Begleitbeistandschaft, Vertretungsbeistandschaft, Mitwirkungsbeistandschaft oder umfassende Beistandschaft. Auch über die Zuständigkeitsbereiche der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB und der SON wurde informiert.

Bis Ende 2016 muss die Sozialregion 94 asylsuchende Personen aufnehmen. Diese Zahl wurde vom Kanton zwar reduziert, die SON weist aber immer noch Rückstände auf.

Wahlkalender 2017

Im kommenden Jahr finden die Erneuerungswahlen für den Kantons- und den Regierungsrat wie auch für den Gemeinderat sowie die Gemeindebeamten (Gemeindepräsidium, Gemeindevizepräsidium und Friedensrichter) statt, ebenso die Kommissionswahlen. Den Wahltermin für die Gemeinderatswahlen legt der Gemeinderat fest. Er hat den Wahlkalender 2017 einstimmig gutgeheissen.

Wahlkalender 2017

- Sonntag, 12. März 2017: Kantons- und Regierungsratswahlen

- Sonntag, 23. April 2017: Regierungsratswahlen, möglicher 2. Wahlgang

- Sonntag, 21. Mai 2017: Gemeinderatswahlen bei Einwohner-, Bürger- und Kirchgemeinden

- Sonntag, 2. Juli 2017: Kommunale Beamtenwahlen (steht bei der Wahl für das Gemeindepräsidium und das Gemeindevizepräsidium nicht mehr als je ein Kandidat oder eine Kandidatin zur Verfügung, gelten diese als in stiller Wahl gewählt).

- Sonntag, 24. September 2017: Kommissionswahlen.