Auf die Frage, was ihm der Oldtimer Grand Prix bedeutet, sagte der CEO der Emil Frey AG und OK Präsident André Steiner: «Es ist ganz einfach fantastisch. Wir mussten im vergangenen Jahr wegen dem Neubau des Carrosserie- und Lackiercenters darauf verzichten. Nun konnten wir den Anlass, aufgewertet durch die Sternfahrten und die Integration der Fuchsschwanz Trophy, neu ins Leben rufen. Wie man sieht, passt einfach alles.» André Steiner fuhr mit seinem Austin Healey MK II selbst mit. Was ihm diese Pretiose bedeutet, zeigte er mit einem Griff zum Handy, wo sein Austin als Hintergrundbild gespeichert ist.

Am frühen Morgen trafen unzählige Oldtimer-Motorräder und -Autos bis Jahrgang 1970 auf dem Areal des Emil Frey Classic Centers ein. Zum ersten Mal waren auch die Töffli mit von der Partie. Die von Markus Schenk ins Leben gerufene Fuchsschwanz Trophy lebt nun im Oldtimer Grand Prix weiter. Nach der Anmeldung und dem Empfang der Unterlagen zur Streckenführung und einem genauen Zeitplan, waren die Oldtimerfahrer zum Brunch in der Event-Halle eingeladen. Danach machten sich die verschiedenen Kategorien auf ihre individuellen Sternfahrten.

Für empfindliche Nasen und Ohren ist der Oldtimer Grand Prix nicht der richtige Ort. Wer aber alte Fahrzeuge liebt und ihren Klang als Musik erlebt, war am Samstag in Safenwil richtig. Zurückkommend von den Sternfahrten, versammelten sich alle auf dem Areal der Emil Frey AG, wo die Fahrzeuge aufgereiht und in Fahrt auf dem kleinen Rundkurs bestaunt werden konnten. Egal ob es nun ein Rolls-Royce, ein Fiat 500, ein alter BSA oder ein Puch-Töffli war, alle fanden grosse Beachtung und viele der Fahrzeuge liessen bei den über 2000 Besuchern alte und eigene Erinnerungen wach werden. Fazit: Der Oldtimer Grand Prix lebt.