Am 20. Januar war es endlich soweit: Volley Schönenwerd konnte mit dem Heimspiel gegen Lausanne das neue Zuhause, die Betoncoupe Arena, einweihen. Die Halle war voll, die Freude gross, die Stimmung trotz Niederlage der Gastgeber ausgezeichnet. Aber: Schon bei den Eröffungsworten fiel auf, dass mit der Akustik in der Halle etwas nicht stimmt.

Die Redner waren schlecht hörbar und auch später, während der Partie, war der Speaker nur schwer zu verstehen. «Die Anlage wurde noch nicht abgenommen. Eine Feinjustierung hat daher auch noch gar nicht stattgefunden», erklärt Sportchef Daniel Bühlmann auf Anfrage. Zudem habe man die akustischen Verhältnisse während des Spielbetriebs vorgängig nicht testen können. «Man kann die Akustik nicht genau kennen, wenn die Halle noch leer ist.»

Nun soll das Problem behoben werden: «Ein Techniker wird noch die Feinjustierung vornehmen und die Akustik optimieren», sagt Bühlmann. Ansonsten könne auch mit relativ einfachen Massnahmen etwas nachgeholfen werden – beispielsweise mit der Installation von Dämmungen. «Wir können natürlich nicht einfach einen Schalter umlegen und alles klingt perfekt», sagt Bühlmann lachend. Jedenfalls sei er froh, wenn dies das einzige Problem in der neuen Heimstätte sei. «Aber wir sind guten Mutes, dass in der Volleyhalle bald alles gut klingen wird.»

Nicht mehr lange also und die Zuschauer sollten in der Arena nicht nur erstklassigen Sport, sondern auch erstklassige Klangverhältnisse vorfinden.