Im Gebiet Inseli befinden sich drei (ehemalige) Gemeindedeponien, welche im Kataster der belasteten Standorte erfasst sind. Als erster Schritt der Altlastenvoruntersuchung soll eine historische Untersuchung durchgeführt werden. Der vorgesehene Neubau des Pfadiheims tangiert ebenfalls zwei belastete Standorte. Es handelt sich hierbei um einen Ablagerungsstandort und den Kugelfang eines Pistolenschiessstandes.

Im Hinblick auf die Baubewilligung müssen deshalb die Schadstoffverhältnisse im Untergrund abgeklärt werden. Es wird mit Gesamtkosten von 50 000 Franken gerechnet. Unter der Voraussetzung, dass auch die Bürgergemeinde ihren Anteil an die Kosten übernimmt, ist der Gemeinderat bereit, den entsprechenden Betrag zulasten des Gemeinderatskredites freizugeben.

Neuweg erhält einen Belag

In der neuen Ortsplanung ist die Aufhebung des Neuweges geplant. Bereits im Vorfeld hat die Werkkommission aber gemerkt, dass die politische Umsetzung dieses Vorhabens schwierig werden könnte. Die Problematik der Strasse besteht darin, dass wegen des grossen Gefälles bei starkem Regen oder Gewitter die Mergelschicht regelmässig weggespült wird. Das Werkpersonal muss dann jeweils mit viel Aufwand die Strassen reinigen. Zudem ist der Neuweg wegen der Erosion praktisch nicht mehr befahrbar.

Die Werkkommission hat nun zwei Varianten ausgearbeitet und dem Gemeinderat präsentiert. Der Rat favorisierte die erste Variante, bei der die Strasse mit einem Belag versehen und befestigt wird. Mittels Querrinnen wird die Strasse entwässert. Es wird mit Kosten von 70 000 Franken gerechnet. Der Betrag wird in die Investitionsrechnung aufgenommen.

Gestaltungsplan alte Leistfabrik

Die Resultate des Vorprüfungsberichtes vom kantonalen Amt für Raumplanung zum Gestaltungsplan alte Leistfabrik wurden in Zusammenarbeit mit dem Planteam S und der Aare Architektur und Design AG überarbeitet. Das Projekt ist nun zur öffentlichen Auflage und zur Mitwirkung bereit. Die Verantwortlichen laden die Bevölkerung auf Mittwoch, 18. Mai, 20 Uhr, in die Aula Niedergösgen zur Informationsveranstaltung ein. Die Unterlagen werden auch auf der Homepage aufgeschaltet. Die Mitwirkung ist vom 19. Mai bis 24. Juni geplant.