Am nächsten Sonntag geht Dekan Jürg Schmid in Pension. Er verlässt somit den Pastoralraum Gösgen und die Pfarrei Niedergösgen nach 14-jährigem Wirken. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes haben die Gläubigen in der Schlosskirche Niedergösgen von ihm Abschied genommen.

Feiern mit den Ministranten

Kirchgemeindepräsident Beat Fuchs erklärte in seiner Würdigung, dass eine zeitnähere Verabschiedung mitten in die Sommerferien gefallen wäre. Aus diesem Grund habe man einen Termin vor den Ferien gewählt. Pfarrer Schmid wünschte dann, die Verabschiedung anlässlich der Ministrantenaufnahme zu machen, um so gemeinsam mit den Jungen feiern zu können.
Aus aktuellem Anlass stand die Ministrantenaufnahme unter dem Motto Fussball-Weltmeisterschaft. Dabei verstanden es die Ministranten, auf eindrückliche Weise Parallelen zwischen dem Fussballspiel und der Kirche aufzuzeigen. So braucht es im Fussball wie in der Kirche einen Spielführer und auch Fairplay. Die Hauptleiterin meinte zudem, mit Jürg Schmid verlasse sozusagen ein langjähriger Präsi seinen Klub.

Der Gottesdienst wurde aber auch durch Vertreterinnen und Vertreter kirchlicher Gruppen und Vereine sowie Räte mitgestaltet. So dankten diese in den Fürbitten für das engagierte Wirken von Schmid, übergaben ihm dabei jeweils ein kleines Geschenk und sprachen eine Bitte und gute Wünsche für die Zukunft aus. Viel zur feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes trug auch der Kirchenchor bei.

«Von Fairplay geprägt»

Beat Fuchs würdigte zum Schluss das langjährige Wirken von Schmid. Dass er die Verabschiedung mit den Jungen gewünscht habe, sei bezeichnend für ihn. So blieben zwei Rom-Reisen mit dem Pfarrer und den Ministranten in bester Erinnerung, und auch der Einsatz von Schmid als Samichlaus an einem Klaushock der Minis sei unvergessen.
Die Zusammenarbeit mit Jürg Schmid sei stets von Fairplay geprägt gewesen. Fuchs dankte ihm dafür herzlich und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. (BFN)